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Euro - Eindeutschen - Eindialekten

doc 02.08.2007
Hi,

eigentlich past meine Frage eigentlich nirgends richtig rein.
Wäre nicht eine einfaches "Allgemein" für so etwas gut.
Egal:
Mir fiel gerade ein.

1) Ich hasse diesen Euro und mit ihm das Wort.
Es lässt sich einfach nicht ordentlich in Dialekt übertragen.
Habe schon öfters Eiro gehört. Oaro (bei bei Ei Oa) hört sich dämlich an.
Oata (Euter)... hier wurde auch aus EU => Oa

2)Wie heisst eigenlich das Pedant zu "eindeutschen", praktisch wenn man versucht ein Wort aus "hochdeutsch" auf "dialekt" umzumünzen .
Praktisch ein anpassen eines hochdeutschen Worts auf ein neues Dialektwort? Eindialekten? etwas wird vermundartet?

'Europa' in Bern, Luxemburg und Salzburg

System 23.07.2008
.

'Europa' und die verschiedenen Wortableitungen davon sind seit jeher Bestandteil nicht standardisierter Sprachvarietäten, so auch von alemannischen und bairischen Dialekten:


Alemannisch:

Bern (ch):
"Z Bäärn ù z Lùzäärn chöy d Turìschtè ètz o mìt Öyro zale."
"Z Lùzäärn gìt s è Bösshaùtschtèù, wo ìm Lutsprächèr 'Öyropp' héysst; sì ìsch prèzyys vor èm Hotäu 'Europe'. Das ìsch è französyschè Namè; mè müsst drùm 'Örop' sägè ..."

Luxemburg (lu):
"Luxeburi (od´r Luxaburg) , lux. Lëtzebuerg, dt. Luxemburg, frz. Luxembourg, ésch e klein´s Ländele én Weschteuropa."
"Luxeburi ass Member vun der UEBL, der Europäescher Unioun, der OECD an der NATO."
"In mànchi Bereiche lehnt's si àww´r àn de "gross Brüed´r", 's Künnijrich Belgie àn - vor d'Inführung vum Euro zuem Bispiil monetär."
"Der Kultureusteusch zwäschen Rumänien uch Luxemburg huet än den Johren 89 / 90 ugefongen und träft net nor fiur Siweberjen zea, et huet bestemmt uch mät dem Europäeschen Gedunken zedean, denn schlesslich hun äm hegdijen Rumänien ängderschidlich Nationen grestendils fridlich mätenounder zesummengeliewt."
http://als.wikipedia.org/wiki/Luxemburg

Unbekannter alemannischer Dialekt (de?):
"Europa isch dr zweit chliinschdi Kontinänt und machd öbbe ä fufzähtel vo dr Landoberflechi vo dr Ärde uus. Es isch dr weschdlich Deil vo dr eurasische Landmasse ..."
"Zu Europa ghöre vili Insle und Inselgrubbe ..."
"Die europäischi Küschde isch dorum bsundrigs lang relativ zur Landflechi, nämlig öbbe 38.000 Kilometer."
"D Europäer hai d Idee vom Kontinänt as zsämmehängendi Landmasse erfunde und de Kontinänt au ihri Näme ge. Europa isch vo dr Geografii us eigetlig numen ä Deil vo Eurasie ..."
"Drotz aller Verschiideheit vo de einzelne europäische Kulture, hai d Europäer gnueg Gmeinsamkeite ..."
http://als.wikipedia.org/wiki/Europa

Bairisch:

Salzburg (at)):
"Dé Europäische Unjon håd a Flächn vô 4.324.782 km² und a Küstnläng vô 65.413,9 km."
"Ålle Stååten (mid da Ausnãhm vô de Üwaseeterritorien und Züpan) lieng in Europa."
"Da Mont Blanc liegt in de Savoya Åipm und is mid 4808 m da hechste Berg vô da EU."
"A jede Sproch, de in am Mitgliedsstoot primäre Åmtssproch is, gütet im Europäischn Parlament und ba da Kommission ols Åmtssproch."
http://bar.wikipedia.org/wiki/Europäische_Union

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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.