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Eignungstestfragen

pedrito 14.01.2009
Hallo Allerseits!
Habe dies von Freunden von der Uni Leoben erhalten was ich Euch nicht vorenthalten möchte.
ligrü. pedrito


Der Ansturm deutscher Studenten macht unseren Medizinunis schwer zu schaffen. Das Problem:
wir müssen deutsche Bewerber gleich behandeln wie die Österreicher. Die Lösung: Der Numerus austriacus medicinalis.

Ein Eignungstest, der deutsche und österreichische Bewerber mit völlig identischen Fragen aus dem praktischen medizinischen Alltag konfrontiert. (Die dezente Heranziehung minimal identitätsstiftender Austriazismen muss dabei erlaubt sein.)

Die Eignungstestfragen:

1.) Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem Fensterbankl im Mezzanin.

Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt?

2.) Darf raunzendes Pflegepersonal scheanglnden Tachinierern ein Jaukerl geben, während diese büseln?

3.) Ein Zniachtl von einem Patienten verkutzt sich: Seine Birne sieht plötzlich aus wie ein Paradeiser.

Ist es korrekt, die Birne des Patienten einzufatschen, sollte man ihm ein Pulverl geben oder reicht es, wenn er ein gutes Papperl bekommt?

4.) Wären die obgenannten Methoden geeigneter, wenn unser Patient statt dem Friedhofsjodler ein Schlagerl gehabt hätte?

5.) Muss jemand mit marodem Beuschl, der fesch weitertschickt, den Löffel abgeben?

6.) Ein schaasaugerter Patient reißt einen Stern. Nach dem Buserer hat er einen Dippel.

Er hat einen ziemlichen Fetzen. Er speibt sich in der Notaufnahme an.

Kann zum entfernen des Gespiebenen auch der Fetzen des Patienten verwendet werden?

Wenn nein - warum nicht?

7.) Ein verwoadaglter, nicht assekurierter Straßenmusiker kommt mit der Quetschn am Arm ins Spital.

Die Quetschn wird nicht behandelt. Kann er mit der Quetschn am nächsten Tag wieder musizieren?

8.) Ein Chirurg darf nicht tramhappert sein, sondern muss bei seiner Hackn aufpassen wie ein:

a. Schuhmacher(in)
b. Engelmacher(in)
c. Haftelmacher(in)

9.) Unterm Bett eines Patienten liegt ein Lurch. Was tun sie?

a. Lassen sie die Station evakuieren und verständigen das amphibische Institut.
b. Sie versuchen mit Hilfe des Patienten den Lurch zu fangen.
c. Sie rufen den Reinigungsdienst und lassen auch gleich den Nachtscheam ausleeren.

Re: Eignungstestfragen

JoDo 15.01.2009
NOCH MEHR SOLCHER TESTS!!!
Und Pisa steht wieder gerade.

Re: Eignungstestfragen

Weibi 16.01.2009
Ich fürchte schwer um unser aller Gesundheit.
Auch um die der dt. Bevölkerung, sollten die Studenten nach D zurückgehen und dort praktizieren.

Sicherlich wird die Schuld dann auf uns Österreicher geschoben, wegen unserer vermeintlich lausigen Ausbildung.

Genauso wie Immigranten in D u.A. einen Sprachtest ablegen müssen, sollten dt. Studenten einen "Dialekttest" absolvieren.

So nebenbei ein Buchtipp: Der Arzt (Noah Gordon).

lG, Weibi

Buchtipp:

JoDo 17.01.2009
Du - Weibi:

Meintest Du

Noah Gordon - Der Medicus

Originaltitel The Physician

Verlag: Knaur
ISBN: 3442437687
Seiten: 636
Bindung: Taschenbuch

?
liGrü
JoDo

Re: Eignungstestfragen

Weibi 17.01.2009
Hallo JoDo,

ja, den meine ich. Ich hab das Buch auf Spanisch, wusste den dt. Titel nicht, hab ich dann einfach so übersetzt. Hat mir sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher von Noah Gordon.

Liebe Grüsse an euch alle, Weibi




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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