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Die Brille

JoDo 22.08.2010
Eine Brille ist ein Segen für deren Besitzer.
Außer für den Fall, dass man sie verlegt hat.
Da hilft nichts, man muss sie suchen.
Aber wie? wenn man ja keine Brille hat, damit man sie besser finden könnte.
Also - damit man die Brille finden könnte, bräuchte man eine Brille.
Eine Lösung wäre diejenige, die betagtere Prokuristinnen praktizieren: dass sie nämlich die Brille an einer Schnur, einem Band, einer Kordel anknüpfen und also um den Hals tragen.
So etwas kann ein männliches Exemplar der Gattung Brillenträger natürlich nur auf das entschiedenste ablehnen!
Also, was tun?
Weitersuchen.
Vielleicht gibt es ihn wirklich, diesen ´Punkt zum Weltraum´ wohin so manche Utensilien plötzlich verschwinden, und ebenso unverhofft, wie sie abgetaucht sind, wiedererscheinen ... ?
Eine andere Lösung wäre natürlich ein ´Piepserl´, das - am Objekt des Interesses angebracht - bei allfälligem Händeklatschen Laute von sich zu geben imstande wäre.
Nein, auch das kann nicht der Stein der Weisen sein.
Weitersuchen.
Wo war ich zuletzt?
Im Bad, am Klo, vielleicht ist sie im Kühlschrank???
Am Nachtkastl? Unter dem Bett?
Nein.
Am Esstisch? Fehlanzeige.
Am Schreibtisch? - banal - wieso gerade dort?
Ah! Gerade, wo ich mich hinsetze, da liegt sie vor mir, als hätte ich sie nie aus den Augen gelassen, und wartete nur von mir entdeckt zu werden!
Luder - Du!!! Was hast dich nicht früher gemeldet?
Wielange habe ich nach dir gesucht!!!
... (off) ... kicher ...
ENDE
Vorhang
Applaus - oder auch nicht ...

Re: Die Brille

Weibi 12.11.2010
Ach, wie gut kann ich mich in diese lustig beschriebene Szene hinein versetzen (klapp, klapp, klapp....)!
Meine Brille ist dkl.rot und das Sofa dkl.blau, die Arbeitsfläche in der Küche schwarz marmoriert - und da geht schon gar nichts! Man tastet sich so sinnlos in der Gegend herum und hätte doch soviel besseres zu tun.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.