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Bin für klaser und stanton als Moderatoren

Brezi 03.06.2007
Kurz und bündig, was meiner Meinung nach dafür spricht:

1) Hohe, regelmäßige Präsenz, gekoppelt mit großer Zahl qualitativ hochweriger Neueinträge und Kommentare. Beurteilungen objektiv und gewissenhaft. (Über die Quantität von stantons Beurteilungen kann ich allerdings nichts aussagen).

2) Eingetragene Begriffe korrekt und sprachlich geschickt übersetzt.

3) Exzellente Beherrschung sowohl der Bildungssprache als auch des Dialekts (was kein Gegensatzpaar sein soll, aber beides halte ich für eine notwendige Voraussetzung, hier wertvoll mitzuarbeiten)

4a (Klaser) Bedient die gesamte Bandbreite unseres (=meines) Dialekts, von Bildungswörtern bis zu vulgären Ausdrücken (ohne diese aber je um ihrer Vulgarität willen zu platzieren und ohne pseudowitzige und geschmacklose Neologismen als "neue Wörter" einzutragen).

4b (stanton) Aufgrund seiner Vita prädestiniert dazu, Unterschiede D<->A aufzuzeigen, und wie man sieht auch gut darin.

5) Beide sind teamfähig, d. h. weder querulantisch, noch selbstdarstellerisch, noch schulmeisterisch noch sonstwie sozial anstrengend.

Was ich davon halte, dass klaser uns das Wort "infiszieren" als österreichisches Sprachgut andrehen will, könnt ihr im eben von mir abgesetzten Kommentar zu diesem Stichwort nachlesen. Das ist für mich aber nicht Grund genug, meinen Antrag nicht trotzdem als begründet anzusehen.

Neugierig auf eure Meinung!

Schöne Woche und liebe Grüße

Werner

doc 04.06.2007
Von meiner Seite spricht nichts dagegen.

Freue mich.

Brezi 04.06.2007
Ich freue mich, dass mein Vorschlag auf Gegenliebe gestoßen ist und ich seit ein paar Stunden zwei rotweißrote Plaketten mehr sehe. Ich bin sicher, die beiden haben das verdient, und wir die beiden auch. Auch wenn ich mich nicht unbedingt als schlecht bezeichnen will, so glaube ich doch, dass die zwei das noch früher verdient hätten als ich. Das bleibt aber unter uns. Ach nein - bleibt nicht unter uns - Scheibe! Die können das ja jetzt auch lesen .

LG Werner

klaser 22.07.2007
Ahso, aha, hm. Infiszieren gefällt dem Brezi also nicht. Grummel. Ich seh' das wie der Wehle: es ist "falsch annektiert". Nicht alles, was bei uns falsch gesagt wird,, ist deshalb österreichisch, eh klar. Aber gibt es nicht diese Grauzone (des Tella etc.)?

Bin schon neugierig, ob ich den Brezi damit in eine Absenz-Pause locken kann...

Halt, alles zurück: Yahoo wirft auf Anhieb 138 mal infiszieren aus - es ist keine Wiener oder Österr. "Spezialität", sondern über den ganzen Sprachraum verbreitet. Und daher einfach falsch.

Werner, den möchtegern-Personalchef sehe ich nicht. Ich glaube eher, dass es ein Charakterzug von Dir ist, Dich in eine Sache hinein zu knien, wenn sie Dir wichtig ist. Da Dein Lob sachlich ist, freue ich mich darüber - eine ähnlich durchargumentierte Kritik musste ich ja auch annehmen.

Liebe Leute, ich muss noch was hackeln.

LG, Erwin




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.