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Bewertungskriterien

JoDo 31.12.2008
Neuerdings werden hier immer öfter REGELN für die Bewertung gefordert.
Das sind meine Gedanken dazu:

BEWERTUNGSKRITERIEN sind etwas Subjektives und etwas Individuelles.
Darum gibt es dafür auch KEINE Regeln.
Das ist auch gut so, denn sonst könnte die ganze Beurteilung ja von einem Computerprogramm besorgt weden. Das wäre doch ein Blödsinn!
Hier sind Menschen am Werk (es menschelt hier manchmal sogar allzugewaltig). So urteilt halt jeder nach (hoffentlich) bestem Wissen und Gewissen.
Wer seine Noten nach Freund- oder Feindschaft zum Eintragenden abgibt, ist hier eigentlich nicht am richtigen Platz.

NOCH NIE zuvor hat jemand hier in ostarrichi jemanden anderen aufgrund divergierender Bewertungen hinterfragt, geschweige denn angegriffen.

So ist halt das Leben, manche Beurteilungen sind angenehm, manche nicht.
Natürlich kann auch gelegentlich was danebengehen. Darüber führt man aber einen internen Dialog über PN oder führt ein Streitgespräch im Forum.

All das kann in einem gepflegen Streit durchaus zu einem guten Ende gebracht werden.
[code:wnyk25rc]... Passage gelöscht ...[/code:wnyk25rc]
Niemand hat ein ANRECHT auf eine So oder So geartete Bewertung!
Wenn eine Bewertung positiv und eine andere weniger ausfällt - warum nicht? Muss alles nach EINFORDERBAREN Kriterien nachvollziehbar sein?
Ackert bitte einmal alle Wortbewertungen hier in ostarrichi durch ... Wieviele davon sind rational und wieviele davon irrational? Manchmal kann man sich was dabei denken WIESO einmal eine Bewertung besser ausfällt, einmal nicht, wie gesagt: Regeln dafür aufzustellen wäre töricht.

Re: Bewertungskriterien

Amalia 31.12.2008
gelöscht, weil der Passus, den es ansprach nicht mehr da ist, und aus dem Zusammenhang gerissen, bringt es gar nix

Re: Bewertungskriterien

wuppl 07.01.2009
ich finde, dass wir auch alte passagen drin lassen sollten, damit eben der diskussionsfluß nachvollziehbar bleibt....ist ja net bös gemeint...nur eiben eine meinung...

lg
wuppl

Re: Bewertungskriterien

Koschutnig 07.01.2009
Na, ich denke, die Bewertungskriterien sind doch eigentlich recht klar:
Ich zitiere:

". Es geht hier nicht darum
ob das Wort positiv, negativ, anstössig oder was auch immer ist, sondern darum
ob das Wort so geschrieben wird (Qualität)
und
ob man es kennt (Bekanntheit). " .

Unter dem dann angeführten Punkt "Falsch" geht mir allerdings die Möglichkeit "gemeindeutsch" o.ä. ab, denn trägt jemand 'Mutter' ein, ist es richtig geschrieben, und ich kenn' und verwend' das Wort natürlich.
Russi hat offenbar nicht bedacht, dass Wörter wie 'Tabernakel', 'Kutte' usw. manchem so seltsam erscheinen, dass er es nicht für möglich hält, dass sie deutscher Standard sein könnten. Mir hat ja Brezi ebenfalls vorgehalten, dass er meiner "Wumme", die österr. Polizeijargon für die Dienstwaffe ist, in deutschen Gangsterfilmen längst begegnet ist.

Und da frag ich gleich: Weiß wer, ob der "Kuli" für den Kugelschreiber auch 'draußen' geläufig ist? Der "Tintenkuli" ist ja ein viel älteres Schreibgerät als der Kugelschreiber - erzeugt von der deutschen Firma Rotring. *)

K

*)Die Antwort hab ich selbst gefunden, sie ist Ja.
http://www.sprachforschung.org/ickler/i ... news&id=99

Re: Bewertungskriterien

JoDo 07.01.2009
Uff!
Na, ich denke, die Bewertungskriterien sind doch eigentlich recht klar:
Ich zitiere:

"Es geht hier nicht darum ob das Wort positiv, negativ, anstössig oder was auch immer ist, sondern darum
ob das Wort so geschrieben wird (Qualität)
und
ob man es kennt (Bekanntheit). " .

Wären das DIE Bewertungskriterien schlechthin, dann könnte man sich das ganze Bewerten ja ersparen, weil dann wären bei Vorliegen der entsprechenden Parameter die Urteile ja alle zwingend gleich!
Das soll wahrscheinlich nur ein gaaanz grober äußerer Rahmen für die Bewertung sein, z.B.: Ein Wort, das etwas negatives bedeutet, soll deswegen nicht negativ beurteilt werden ...

Re: Bewertungskriterien

Koschutnig 08.01.2009
Wie ich die Anleitung verstehe, betrifft
"Qualität" tatsächlich nur die Richtigkeit von Eintrag, Sprachebenenangabe und Übersetzung,
was natürlich mitunter zu einem Problem führen kann, wenn in verschiedenen Teilen der Sprachgebrauch verschieden ist, wenn z.B. zahlreiche Steirer "Sterz" automatisch mit Türkensterz identifizieren, was andere für eindeutig unrichtig halten, oder wenn in Wiener Kochbüchern "Rahm" stets "saure Sahne" bedeutet, was faktisch eindeutig irreführend, jedoch für sämtliche eingeborerenen Wiener Hausfrauen durchaus selbstverständlich ist.
Wenn aber "Tabernakel" mit "Altar" übersetzt wird, müsste ich dann nicht mit "falsch" reagieren, auch wenn ich annehmen kann, dass eine Gruppe um den Eintragenden das Wort so verwendet? Aber Tausende verstehen unter "frugal" genau die entgegengesetzte Bedeutung, die das Wort hat - ist es dann für diese Leute wirklich "falsch"?
Hunderttausende verwenden "rasant" und empfinden dabei eine Verwandtschaft mit "rasend", dabei hängt es mit 'radieren' und 'rasieren' zusammen und bezeichnet eigentlich ein flache Flugbahn, "den Erdboden streifend " - was ist dann z. B. eine "rasante Aufwärtsentwicklung unserer Firma"? Jeder versteht doch, was gemeint ist.
Unser "Gulasch" ist wirklich kein Gulyas des Herkunftslandes, aber ist's deswegen "falsch"?
Zur Zeit findet sich in den Fleischabteilungen der Supermärkte auch viel "Hirschgulasch" - und dann wird bei der Zubereitung nie Paprika dazugetan - nicht einmal unser (falsches) Gulasch entsteht also daraus; nur die Würfelform des Fleisches hat zu der Bezeichnung geführt. "Falsch"?
Entspricht die angegebene Übersetzung nicht meiner eigenen Vorstellung von der Bedeutung des Eintrags, werde ich also wohl meistens "Kann ich nicht beurteilen" anclicken.
Steht allerdings unter "Plenten" "Deutsch: Buchweizen", dann weiß ich wirklich, dass das falsch ist, denn "Plenten" ist die Kärntner Dialektform von "Polenta", und die Polenta ist aus Türken/Kukuruz/Mais, während Buchweizen der "Hadn" ist. Wem ist übrigens HeleneTs "Schwarzplenten" schon untergekommen? Das wäre tatsächlich eine kuriose Übertragung der festen Maismuses auf ein Buchweizenmus.

"Bekanntheit " andererseits soll doch die Verbreitung eines Wortes in Österreich darstellen. Dazu gibt's ja auch die Karte und die Farbnuancen. Allerdings: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen "Kann ich nicht beurteilen" und "unbekannt"?

Wird wirklich mehr als Richtigkeit der Eintragung unter Angabe der Sprachebene sowie Auskunft über die örtliche Verbreitung eine Wortes erwartet?

Ist mehr für ein umfassendes Österreichisch-Wörterbuch, zu dem Millionen von Sprachnutzern beitragen könnten, notwendig?
Natürlich wär's schön, wäre die Verbreitungskarte detaillierter - wieviele Kärntner Wörter von weibi etwa sind mir völlig unbekannt; auch das Oberkärntner "pisnen" fürs Unterkärntner "schappen" hab ich erst n a c h dem Eintrag erstmals in unsrer Tageszeitung (und das ist die Kleine Zeitung, nicht die Krone) - mit Freude - gelesen; übrigens, "schmeißen", so stand dort, nennt man den Brauch auf dem Krappfeld. Da wäre mir denn auch bei der Eintragung eines Wortes eine (bewusst unwissenschaftliche) Unterscheidungsmöglichkeit zwischen echtem Dialekt und modischer Umgangssprache lieb.

Ich hab's schon gesagt: Nur eines fehlt mir allerdings ernstlich, nämlich die Möglichkeit, bei der Beurteilung ein Wort abzulehnen, weil ich weiß, dass es nichts spezifisch Österreichisches an sich hat.

G l e i c h wären die Urteile aber beileibe nicht: Kennt der Wiener das "Schappen"? Weiß er, ob die Übersetzung stimmt? Nein? Also: "Qualität: Kann ich nicht beurteilen" und "Bekanntheit: Unbekannt". War er öfter in Kärnten, oder auch, wenn er der Kronenzeitung vertraut, evtl. "Qualität: Perfekt" oder "Gut" , "Bekanntheit : Bekannt (nicht verwendet)" oder "entfernt bekannt"

Daraus ergibt sich dann doch irgendwann ein Gesamtbild österreichischen Sprachgebrauchs, und das ist, so meine ich ganz unbescheidenerweise, Ziel und Zweck von OSTARRICHI - abgesehen davon, dass jeder Gelegenheit kriegt, sprachlich über die Kirchturmspitze hinaus zu lauschen und auch netten Leuten zu begegnen.

K.

Moderatorgedanken dazu..

shadow 08.01.2009
Also Koschutnig, da gibt es doch einige Anmerkungen zu machen aufgrund deines Beitrages hier:

Wenn man nur Teile des Bewertungssystems herausnimmt oder zitiert die man benötigt um
seine Meinung zu untermauern, dann ist dies nicht besonders schmackhaft für mich.

Koschutnig meint: Originalzitat >>> ob das Wort so geschrieben wird (Qualität)<<<

Ist nicht nur ! ein Kriterium für Qualität. Es kommt eindeutig ein weiterer Aspekt dazu, die
Übersetzung. Die Übersetzung, das Um und Auf eines Wörterbuches. Um Vieles wichtiger als die blanke Schreibweise. Die ohne Zweifel auch wichtig ist.

Original Beschreibung der Kriterien für Qualität:

Perfekt : Das Wort ist richtig geschrieben und die >>>ÜBERSETZUNG stimmt auch.<<<
Gut : >>>Die ÜBERSETZUNG stimmt<<< soweit und die Schreibung geht in Ordnung.
Nicht beurteilen : Kann ich nicht beurteilen
Schlecht : Den Eintrag finde ich schlecht, da die >>> ÜBERSETZUNG ungenau<<< oder die Schreibung falsch ist.
Weg damit : >>>Die ÜBERSETZUNG ist falsch <<< (und das weiss ich) und/oder die Schreibung ist völlig unüblich bzw. falsch
DIES sind eindeutig Regeln für Qualitätsvergabe und keine Angabe, NUR nach richtiger Schreibweise zu bewerten.
Wir hatten „Sieg Heil“ drinnen, das war richtig geschrieben, soll das etwa dann Qualität erlangen?
Ist dann deine Forderung noch haltbar?
Wir hatten die derbe Ausdrücke schon hier, richtig geschrieben, sollten sie alle hier verbleiben und Qualität erlangen ?
Qualität nur wegen richtiger Schreibweise??
Nein, Koschutnig, es gibt Grenzen der Auslegung was Qualität betrifft. Es gibt Richtlinien, an denen man sich orientieren kann, aber nicht muss. Alle Punkte der Qualitätsbewertung sind auch individuell von Menschen zu deuten und zu verstehen. Sogar lesen Wenige nur Teile davon und setzen es sinnverfälschend ins Forum.
Zum nächsten Punkt.....
Die Frage der Bekanntheit, dazu auch hier die „Originalanweisungen“:
Bekannt und verwendet : Ich kenne das Wort in dieser Bedeutung und verwende es auch.
Bekannt : Das Wort ist mir in dieser Bedeutung bekannt, ich selbst verwende es allerdings nicht.
Entfernt bekannt : Das Wort habe ich schon mal gehört, weiss es aber nicht mehr genau.
Nicht beurteilen : Ich kann das nicht beurteilen.
Ungenau : Meines Wissen wird das Wort in dieser Bedeutung nicht verwendet, obwohl ich das Wort schon mal gehört habe.
Unbekannt : Kenne das Wort nicht.
Falsch : Ich bin mir sicher, dass dieses Wort FALSCH ist. ACHTUNG: Die Schreibweise wird unter Qualtität beurteilt, hier geht es wirklich um die Bedeutung des Wortes
Wie geschrieben, die original einleitenden Beschreibungen.
Nehmen wir wieder mal Sieg Heil, übersetzt mit „Gruß an einen großen Herrscher aus Österreich“,
Kategorie: veraltet, historisch.
Richtig geschrieben, richtig übersetzt, kennt jeder fast – also ein TopWort ??????
Und Koschutnig meint: Originalzitat!! :
Es geht hier nicht darum
ob das Wort positiv, negativ, anstössig oder was auch immer ist.........
Also SO finden wir nie einen gemeinsamen Weg !

Es ist sicher überzogen dieses Beispiel, aber mit welcher Hartnäckigkeit manches hier verteidigt wird und schier Endlosdiskussionen fordert, ist schlicht gesagt – nervig. Und ob es förderlich ist für ein Verbleiben neuer Benutzer ODER auch „alter Benutzer“ , gar Moderatoren wäre sicher eine berechtige Überlegung.
Manche (wenige, lieber Koschutnig) gehen soweit, löschen Worte die bereits bewertet waren und überschreiben es mit neuen Begriffen die dann dadurch positive Bewertungen haben, ohne dass es jemand kennt. Feststellen konnte ich auch, dass dadurch Kommentare andere leicht „unplaziert“ wirken, gelinde gesagt. Oder löschen komplett, wenn der Negativtrend zu groß wird und setzen einen Eintrag erneut hinein. In der Hoffnung irgendwann positiv zu werden ? Vielleicht melde ich mich zu selten zu Wort, doch im selbst im Hintergrund ständig mitlesend, entdeckt man vieles mehr bzw. vielleicht gerade auch deshalb? Moderatoren scheinen ein recht aufmerksames Volk zu sein oder werden auch von anderen aufmerksamen Benutzern über solches informiert.
Das System ist fehlerhaft ohne Zweifel, erlaubt Schlupflöcher und Fehler aller Arten.
Wer ein perfektes System hier erwartet, der lebt auf einer Scheibe, die sich Erde nennt.
Und Koschutnig meint: Originalzitat>>>Russi hat offenbar nicht bedacht, dass Wörter wie 'Tabernakel', 'Kutte'
usw. manchem so seltsam erscheinen, dass er es nicht für möglich hält,
dass sie deutscher Standard sein könnten. <<<
Nun, Allwissenheit und eine Vorausschau bei der Erstellung einer solchen Page einem Menschen zuzumuten oder zu erwarten ist ein wenig viel verlangt. Es sollte ein Richtwert sein, eine Vorgabe wie er es sich vorstellte. Es gibt sicher Anderes, was man ihm anlasten könnte, aber dies wohl als Letztes denke ich. Es ist wie in der Chaosforschung, der Schmetterling in Timbuktu ist schuld, das sein Flügelschlag am Abend in Guyana am Morgen einen Orkan verursachte. Das hätte er doch eigentlich wissen müssen im Voraus und hätte es anders machen sollen *g

Und Koschutnig meint: Originalzitat>>> Mir hat ja Brezi ebenfalls vorgehalten, dass er meiner "Wumme", die österr. Polizeijargon für die Dienstwaffe ist<<<
Brezi hat in diesem Falle auch meine Zustimmung. Du hast mehrere bzw. alle Einträge des Polizeijargons eingetragen. Ohne Ausnahme sind alle zu finden unter :
http://de.wiktionary.org/wiki/Verzeichnis:Polizeijargon
Und dort, genau dort wird dieser Begriff in der Rubrik Deutsch aufgeführt. Wie gerne zitieren manche hier den DUDEN, Wikipedia, gar DDR – DUDEN dürfen manche kennenlernen.
Letzterer ist in meiner Ansicht nicht relevant. Die ehemalige, langsam bröckelnde ostdeutsche Sprache ist eine dialektisch nicht repräsentative Sprache Deutschlands. Doch dies nur im Rande und im Gedankenfluss beim Schreiben gewachsen.
Und Koschutnig meint: Originalzitat>>> Weiß wer, ob der "Kuli" für den Kugelschreiber auch 'draußen' geläufig ist? <<<
Zum Beispiel ich! Kuli ist DER Begriff in der Alltagssprache Deutschlands für Kugelschreiber. Einige, die mich kennen, wissen um meine zahlreichen deutschen Arbeitskollegen (aus verschiedenen BL). Dies als reine Zusatzinfo .
Abschliessend:
Wie wir Alle hier drinnen, sind die Bewertungskriterien fehlerhaft und wir müssen versuchen mit den Gegebenheiten auszukommen. Auch ich hatte anfangs verschiedene Schwierigkeiten, doch der Grundgedanke
>>> Russi sinngemäß : Es soll hier drinnen Spaß machen und
nicht alles zu eng gesehen werden <<<
ließ mich lange Zeit aktiv verweilen hier. Aufgrund dieser Zeit wurde mir Moderatorenstatus zuerkannt, den ich gerne annahm damals. Die inaktive Zeit besteht nach wie vor und die Gründe für diese Umstellung sind anderen, nicht hier zu erwähnenden Grundes.
Mein Appell wäre, lasst es wieder locker angehen, das Leben an sich ist viel zu ernst um es hier drinnen widerspiegeln zu lassen.


@wuppl
im Großen und Ganzen hast du Recht, was das Belassen der Kommentare betrifft.
Allerdings befand sich gerade hier eine deutliche Beleidigung an einen Benutzer, die dann zurückgezogen wurde. Als ich sie entdeckte, konnte ich dies nicht nachvollziehen und auch nicht verstehen. Die Entscheidung von Benutzer X diese Art der öff. Bloßstellung von Benutzer X zu entfernen war mehr als richtig.
Ich weiß wovon ich rede, da ich wohl die meisten Kommentare schon gelöscht habe und es auch mit diesem hier nach absehbarer Zeit tun werde.
Einen himmellangen Beitrag hatte ich damals ausgearbeitet , recherchiert über ein anderes Thema, das hier oft zu leicht kontroversen Meinungen führte. Diesen setzte ich nicht mal mehr rein.

Es ist der einzige Weg, nicht mehr angreifbar zu sein oder dass Kommentare verunglimpft bzw. mit zynischen Zusatzkommentaren versehen werden. Aktuell mit meinem letzten Beitrag im Forum von eine(m)(r) dauerhaften „FreundIn“ meiner Ein-und Beiträge geschehen.
Auch diesen eben erwähnten werde ich deshalb bald entfernen und die Grundlage einer boshaften bzw. zynischen Kritik entziehen.
Es gibt also berechtigte und verständliche Gründe für Löschungen, lieber wuppl.
Wie einleitend geschrieben, ist dein Gedankengang aber richtig.

Re: Bewertungskriterien

wuppl 09.01.2009
danke shadow

wenn sich das derart darstellt, dann sind die gründe wohl einleuchtend

ich hoffe deine beiträge auch weiterhin genießen zu können, ohne dass eine unziemliche diskussion sondern nur eine normale daraus entsteht *zwinker*

lg
wuppl

PS: der obzitierte gruß an einen herrscher aus österreich, der nicht groß sondern eher klein von statur war, ist allerdings doch falsch übersetzt, zumal der gruß auch andernorts an der - gewünschten - tagesordnung war. (vergleiche Bockerer, Steiner - das eiserene Kreuz, nur exemplarisch)

Re: Bewertungskriterien

Koschutnig 12.04.2009
Die Beurteilung "falsch" hat nun eine erweiterte Definition

K




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.