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Aufruf: Helft Zaglbauer

Brezi 02.06.2007
Der Arme hat eine ganze Latte Pinzgauer Ausdrücke präsentiert und jetzt ist niemand da, der sie bestätigt. Ich selber kann den Dialekt (wie das ähnlich exotische Mühlviertlerisch) zu wenig um helfen zu können (ich weiß gerade mal was ein Embba ist). Aber es muss doch jemanden aus den Gebirgsgauen geben, der da in die Bresche springt! Bitte!

Danke. Brezi

Amalia 23.07.2007
Obwohl ich mich zu den Flachlandindianern zähle, sind mir doch einige Worte
(aus meiner Waldviertler Jugendzeit) von Zaglbauer bekannt, ich werde mich mal der Liste widmen.
Bei manchen Worten erstaunt es mich sowieso, dass sie bestimmten Gegenden zugeordnet werden, denn ich kenne viele aus meiner Kindheit oder Jugendzeit, sie waren bei uns ebenso im Gebrauch.
Obwohl bei uns vorwiegend die Oa - Sprache verwendet wird, kenn ich auch die Ui -Sprache, die nur 15 km von uns entfernt vermehrt gesprochen wurde.

Des Mantei is nu gmui guit; (das Mäntelchen ist noch gut genug).
Bei uns wurde auch elf...öfe... ausgesprochen, bei denen hiess es ..alfi, ein Teller war ein Taler, und ein Kriagl (Krügerl) ein Kriagei

Vornamen wurden bei uns oft auch mit einem ei hinten verziert: Franz - Franzei, Karl - Korei, Josef - Pepei- Seppei, Walter - Woidei, Ignaz - Nazei, Johann - Hauns - Hansei - Schanei-, Maria - Miazei - Maridei, Leopoldine - Poidei- Dinei, Anna - Annei, um nur einige zu nennen.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.