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österr.Schriftsprache u. regionalen Dialekt trennen

System 03.11.2007
Hier werden österreichische nur regional bekannte Dialektwörter einem deutschen Wort in Schriftsprache gegenübergestellt, wie auch umgekehrt.
Es gibt keine Möglichkeit, das als regionalen Dialekt, oder regionalen Begriff anzuklicken. (?)
Also werden Kraut und Rüben durcheinander geworfen.

Sinnvoll wäre es zumindest auch, Wörter der österreichischen Standardsprache mit jenen der deutschen Standardsprache zu vergleichen.

Re: österr.Schriftsprache u. regionalen Dialekt trennen

Russi [Admin] 02.12.2007
Sind schon am Grübeln und Überlegen ...

Brezi 02.12.2007
Also Russi, wenn dir das gelingt, schlage ich dich fürs Bundesverdienstkreuz vor. Ich hätte mir das schon lange gewünscht, aber da ich als nicht ganz EDV-Unkundiger eine Ahnung hab' wie schwer das von der Architektur her zu lösen ist, habe ich es erst gar nie vorgeschlagen. Vor den Vorhang möchte ich dich schon jetzt bitten, weil es schon eine Leistung ist, so was überhaupt anzudenken. Danke.

Brezi

Dann gebt mir Nachhilfe ...

Russi [Admin] 02.12.2007
Jetzt brauche ich natürlich noch eure Hilfe damit mir (und vielleicht ein paar anderen auch) klar wird welche Kategorien es hier gibt. Wie werden unsere Wörter denn nun sauber kategorisiert? Und kann ein Wort auch in mehreren Kategorien zu finden sein? Freue mich schon auf die Antworten der Linguisten unter euch.

Gruß Russi

Re: österr.Schriftsprache u. regionalen Dialekt trennen

sokol 20.06.2009
Das ist ein schwieriges Unterfangen, und vor allem eine Sisyphusarbeit.

Viele österreichische Wörter, die an sich aus dem Dialekt stammen, sind längst in österreichische Standardsprache übernommen und dort akzeptiert, gelten aber in Deutschland entweder als fremd oder dialektal.
Wo da eine Grenze ziehen?

Nur die "echten" Dialektwörter, die in Standardsprache wirklich deplaziert wirken bzw. dort als Dialektwörter herausstechen, könnten regional klassifiziert werden.
Selbst das wäre aber natürlich enorm viel Arbeit ... und auch schwierig: vielen Wienern ist zum Beispiel gar nicht bewusst, dass ihr "Waserl" weit über die Wiener Landesgrenzen hinaus bekannt ist - bzw. werden jüngere Wiener womöglich sogar (fälschlicherweise) behaupten, "Waserl" sei gar nicht Wienerisch ...
"Waserl" ist im Prinzip "Gesamtösterreichisch" - ausgenommen nur das alemannische Vorarlberg (hmm ... vielleicht auch nicht Tirolerisch, fragt's mich was leichteres .
Darüber hinaus hat "Waserl" aber auch schon Eingang in die österreichische Standardsprache gefunden.

Wie gesagt also ... eine Sisyphusarbeit!

Re: österr.Schriftsprache u. regionalen Dialekt trennen

Ilse 21.07.2009
Ja, BITTE, oesterreichisch-deutsche Woerter der Standardsprache von regionalen Dialekten trennen. Ich unterrichte Deutsch am hiesigen Community College und waere sehr dankbar. Ilse

Re: österr.Schriftsprache u. regionalen Dialekt trennen

austrobayer 13.08.2009
Ich finde hier in Ostarrichi.org werden viel zu viele regionale Einzeldialekte berücksichtigt und einzelne Dialektwörter die nur sehr selten in Österreich vorkommen und gesprochen werden mit anderen die häufig vorkommen gleichgestellt.
Interessant wäre ja wirklich etwas über die regionale Verbreitung zu erfahren ?
Es müßte der Dialektumfang in Österreich ungefähr nach der Zahl der Personen die überhaupt diese Dialektworte sprechen eingeteilt und bewertet werden.
So wie sich das jetzt darstellt ergibt das nur einen riesigen Dialektbrei mit verschiedenen Ausdrücken von denen bestimmt sehr viele nur sehr wenig im Alltag gesprochen werden.
Und dazu gibt es noch in allen Regionen die Einteilung Hochsprache (Hochdeutsch) gemischte Hochsprache ( mit Dialektwörtern durchsetztes Hochdeutsch) den umgangsprachlichen Dialekt, eine Proletarier und Gossensprache (ohne zu bewerten, aber Sie bringen andere Dialektwörter hervor in einer gedehnten Ausprache ).
Dazu gibt es noch jede Menge Fremdeinflüsse in allen Regionen.
Das sollte eigentlich hier alles berücksichtigt werden sonst wird hier immer mehr Äpfel mit Birnen verglichen.
Viele Grüße aus München von einem Österreicher in Bayern.

österr.Schriftsprache von regionalem Dialekt unterscheiden

A-1989+D 23.03.2016
Ich finde auch, dass sehr viele regionale Dialektwörter eingestellt wurden, schön wäre es wenn man klarer erkennen könnte, ob es sich um Österreichisch, (etwa wie österreichweit in der Zeitung geschrieben wird) oder ob es sich um Dialekt handelt.
Besonders interessant finde ich den Vergleich der Schriftsprache von Österreich und Deutschland, wenn völlig andere Wörter verwendet werden, wie z.B.: Stiege/Treppe, Beerdigung/Begräbnis, Topfen/Quark, Matura/Abitur, Palatschinken/Pfannkuchen, wenn manche erst einmal den Sinn überlegen müssen.

Frage an A-1989+D

hertaleis(at)sonnenkinder.org 06.04.2016
Zum Wort "Budel - anhiefeln" Leider im Kommentarbereich Buchstabenbeschränkung daher hier:

A-1989+D…
Es sollte doch auch hier eine Erklärung von Dir folgen finde ich. Auslösend für den bisherigen Schriftwechsel ist dein Handeln. Erinnernd: Am 27. 03. erfolgte dein Eintrag Budel. Nach Wertung und Hinweis auf mehrfache Existenz MIT Link zum Nachprüfen stand diese Variante bis nachweislich per Google-Cache 26, 28 und 31.03 ohne Änderung mehrere Tage. Meinen Aufzeichnungen gar bis 02.04.! Doch Google vorausgesetzt, sicher mehrere Tage. In diesen Tagen war „ A-1989+D“ aktiv und dürfte dies wohl nicht entgangen sein und eine Prüfung des Links möglich.
Anfang April nun eine Änderung in anhiefeln, die wiederum nur „ A-1989+D“ vollziehen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt also ganz klar der Link zum vermehrten „Budel“ unübersehbar. Nach Änderung auf anhiefeln die „öffentliche, so unverständliche“ Kommentierung anhiefeln nicht vermehrt zu finden 20:06 Uhr. Logisch, denn durch die Änderung war alles Bisherige an Bewertung und Linkangabe ad Absurdum geführt. Logisch auch, dass „User K“ unter den neuen „Bedingungen“ „zufällig“ schon 20:29 Uhr (nur 23 min) User Meli Fehlerhaftigkeit unterstellt. Ferner es 20:49 Uhr durch eine Gegenbewertung User Meli´s Wertung (BudeL) egalisiert, allerdings für (anhiefeln). Dank Google-Cache ist deine nachträgliche Änderung von User Meli ersichtlich und deine Änderung maximal wenige Tage vorher sichtbar. Da der Zeitraum recht kurz ist seit Änderung ist eine Nachfrage den Beitrag „nicht als vermehrt zu finden“ absolut unverständlich. Auch User K „stört es nicht“ ? in die Irre geführt worden zu sein nach dem Präsentieren des Nachweises dass sich das Handeln von User Meli als korrekt ! auf den Eintrag Budel bezog.

@Meli: "Mehrfach vorhanden"? Ja, was mag die Budel = Pult, Schank (Wort 479, das von dir zitiert wird) wohl mit dem Heuaufhängen gemeinsam haben? Ich denk und denk und komm einfach nicht drauf!
So kommentiert daher der „unwissende User K“ aufgrund der falschen Tatsache bzw. heimlichen Änderung von A-1989+D. Ob er zwischenzeitlich draufgekommen ist?
Letztendlich stellt sich für mich und sicher für die Community die Frage:

Warum wurde das Wort heimlich geändert und eine dadurch scheinbare Fehlhandlung des User Meli mit der „Kommentierung“
--- bei Suche finde ich aufhiefeln nur einmal, meinen Eintrag --- generiert?

Frage an A-1989+D auch von mir..

dankscheen 07.04.2016
Zitat:
Warum wurde das Wort heimlich geändert und eine dadurch scheinbare Fehlhandlung des User Meli mit der „Kommentierung“
--- bei Suche finde ich aufhiefeln nur einmal, meinen Eintrag --- generiert?

Frage an A-1989+D, sorry-reset

A-1989+D 10.04.2016
sorry- reset
ich wollte niemandem etwas unterstellen, etwas heimlich ändern, Ich war der Meinung ein Wort mit Rechtschreibfehler kann man löschen und als neues Wort verwenden. Ich habe zu diesem Zeitpunkt das Wort nicht gefunden und deswegen geschrieben ich finde nur meinen Eintrag. Seht es als Anfängerfehler von mir und zu geringer Kenntnis der Funktionen, die ich erst nach und nach gefunden habe. Eure Kommentare habe ich erst Tage später gesehen. Ich lese nicht täglich die Kommentare und Nachrichten und bin nur unregelmäßig bei ostarrichi .org angemeldet.
Vergesst am Besten alles was über diesen Eintrag geschrieben wurde und beschäftigt euch lieber mit neuen Einträgen. reset- sorry,
Um keine weitere Verwirrung zu stiften, werde ich mich in Zukunft mit Kommentaren zurückhalten, nur das eine oder andere Wort einstellen.

A-1989+D

hertaleis(at)sonnenkinder.org 11.04.2016
Du warst der Meinung einen Rechtschreibfehler geändert zu haben bei der Änderung Budel in aufhiefeln? Vielleicht ist meine Grammatik nicht ganz logisch, sehe ich hier KEINE Ähnlichkeit in der "Verbesserung" und auch KEINEN Rechtschreibfehler im Wort Budel.
Ich sehe aber sehr wohl, dass tagelang bei dem Eintrag Budel ein Hinweis wie noch heute die Anmerkung steht: schon vorhanden. Und dort wird auf Budel hingewiesen.

Nach über 6 Tagen wurde das Wort geändert ( rechtschreibmässig verbessert ;-) ) keine Rede mehr von Budel. Statt dessen ein "freundlicher" Hinweis anhiefeln nicht mehr zu finden, das generiert "User Meli, da hast du aber einen falschen Verweis erstellt".

Durch Ändern von Budel in aufhiefeln die nur durch geschehen sein kann ist ein Entstehen einer solchen 7 deiner Anmerkung absolut unlogisch.

Reden wir als von Änderungen, derer heimlich und nicht von Verbessern von Rechtschreibfehlern, ja ?
Und bitte von einem Kommentar, der sich auf die "Verbesserung" bezog der zugleich aber sich auf den "Alteintrag" bezog, ja?
Ob die Generierung eines Fehlers Anderer zufällig war oder nicht überlasse ich der Leserschaft ;-)

A-1989+D

Meli 11.04.2016
Nach langem Nachdenken habe ich mich doch entschlossen hier ein paar Worte zu schreiben.

Ich habe mit Absicht gewartet, weil ich dieser Person die Möglichkeit geben wollte
sich hier zu äußern oder zumindest vielleicht zu entschuldigen.
Es hätte nicht hier sein müssen vielleicht nur ein paar versöhnliche Worte per PN.

Ich habe am 8. April den User A-1989+D in einer PN angeschrieben mit dem Vermerk dass ich schwer am Überlegen bin hier öffentlich etwas zu schreiben dazu.
Ich habe ihm einen Anhang dazu, was ich hier gedenke zu schreiben mitgeschickt.

Nach dieser PN hatte sich dieser Mensch nun doch entschlossen hier ein paar Worte zu hinterlassen.
Entschuldigung an wem nun? Oder ein „ tut mir leid „ habe hier Scheiße gebaut oder wenigstens ein Sorry mir gegenüber.
Warum auch? Es braucht da schon eine gewisse Größe dazu, wenigstens zu sagen.. tut mir leid.

Ich glaube diesem Menschen kein Wort von seiner Darstellung und seiner Verharmlosung.
Es war der Versuch mich hier böse hereinzulegen und Andere dies auch glauben zu lassen.
Was diese Person dazu veranlasste werde ich nie verstehen, noch nachvollziehen können.

Danke Leisita für deine aufwendige Recherche du hast sie viel gründlicher gemacht als ich.
Mir ging es darum, zu beweisen, dass ich diesen Fehler wie mir diese Person gerne unterstellen wollte, nicht gemacht hatte.
Ich war mir sofort sicher da keinen Fehler gemacht zu haben, weil ich alles gut kontrolliert hatte.

War aber schon drauf und dran , mich zu Entschuldigen da ich es im ersten Moment nicht wirklich ausschließen konnte, doch vielleicht einen Fehler gemacht zu haben.
Zum Glück fiel mir „Google-Cache“ ein und natürlich stand es hier schwarz auf weiß.

Das ist meine Sicht der Dinge und meine Meinung.
Ich habe keine Lust hier ewige Diskussionen fortzuführen da ich keinen Sinn darin sehe.

Sollte dieser Eintrag gelöscht werden, wird er wieder eingesetzt.

Liebe Grüße eine nachdenkliche Meli

Tja, D-1989+A

hertaleis(at)sonnenkinder.org 12.04.2016
bevorzugt wie es scheint den Austausch in der Öffentlichkeit und scheut den Weg
des internen Schriftver kehrs liebe Leute.
Deshalb war Meli gezwungen wieder öffentlich sich zu antworten und dies gar
verständlich.
Auch meine interne Anfrage an "1989" wurde nicht beantwortet. Es hätte "ihm"
auch so manches erklärt über meine Handlungen die "Anderen" nicht verständlich
erscheinen ;-)

Manche scheinen nicht zu verstehen (wollen) ein Kontakt jedweder Art nicht mehr
gewünscht ist und von mir niemals mehr etwas beantwortet wird. Endlose sinnlose
Diskussionen die auf Streitsucht beruhen überlasse ich gerne diesen seeehr wenigen "Anderen".

Wie mache ich ich diesen "Anderen" nur verständlich, dass sie mich nullkommanull
interessieren und ich deren Kommentare weder antworte noch Notiz nehme
?

Ich überlege und überlege und komm nicht drauf *laach

Es grüßt Leisita




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.