Was bedeutet "amad√9"



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Was bedeutet "amadé"?

von Nuser6624bd 24.09.2014
Hallo allerseits,

Wisst Ihr vielleicht, was das Wort "amadé" bedeutet?

Theophil

JoDo 24.09.2014
ist ein aus dem Griechischen (őłőĶőŅŌÜőĻőĽőģŌā theophilńďs ‚Äögottgeliebt, sehr gl√ľcklich [von Personen]‚Äė) stammender m√§nnlicher Vorname. Die deutsche Lehn√ľbersetzung ist Gottlieb, die (alt)lateinische Entsprechung Amadeus.

Wikipedia

Daraus ins Franz√∂sische √ľbertragen entstand Amad√©.

Wolfgang Amadé Mozart war ein Träger dieses Namens. Die Werbeindustrie hat aus Amadé eine Schiwelt und was weiß ich noch gemacht.

Amadé

Standard 07.05.2016
"Wolfgang Amadé Mozart war ein Träger dieses Namens."

Der Komponist hiess Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart. Die Eintr√§ge in den kath. Taufb√ľchern wurden damals latinisiert.

Auf Deutsch lauteten die Vornamen: Johann Goldmund Wolfgang Gottlieb.

Mozart unterzeichnete mit Wolfgang Mozart, auch seine Werke. Nur einmal verwendete er aus Jux Wolfgang Amadé.

Amadé, lat. Amadeus, griech. Theophil, bedeutet Gottlieb. Als Wolfgang Amadeus Mozart unterzeichnete der Komponist nie. Das ist eine Erfindung der Musikverlage.

genau

JoDo 07.05.2016
http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Wolfgang_Amad%C3%A9_Mozart




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind √ľber 1300 W√∂rter ins W√∂rterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene W√∂rter gibt.

Die Urspr√ľnge des W√∂rterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von √Ėsterreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

√Ėsterreichisches Deutsch bezeichnet die in √Ėsterreich gebr√§uchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in √Ėsterreich gebr√§uchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom √∂sterreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und f√ľr Schulen und √Ąmter des Landes verbindliche √∂sterreichische W√∂rterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in √Ėsterreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in √Ėsterreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronl√§ndern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine gro√üe Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das √∂sterreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zur√ľck.

Au√üerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell √∂sterreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdr√ľcke sind durch Vertr√§ge mit der Europ√§ischen Gemeinschaft gesch√ľtzt, damit EU-Recht √Ėsterreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in √Ėsterreich abseits der hochsprachlichen Standardvariet√§t noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.