Heilige Nacht k√4rntnerisch



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Heilige Nacht kärntnerisch

Koschutnig 24.12.2008
Helige Nåcht

De Sunn is schon oachn, es nachtnt schon zua,
untan Schnea schlåft de Er'n in riawiga Ruah.
Vatramb und mausschtad liegn Földa und Wåld,
schteahnt Schtaudn und Bam in a wundalen Gschtålt.
Es Ba' hl, dås sista recht gschaftig herrinnt,
dås schmuckt si und tuet wira gschamiges Kind.
Kan Juschra hearst hålln, ka Peitschn nit klöckn,
a sista kan Laut nit de Schtt√ľlln vaschr√∂ckn.
Am Himml då kemmen schean klanweis de Schtern,
weit lichta wia sista schaugns oacha zar Er'n.
In Dorf in de Haissa sigst Liachta aufblitzn,
und d'Hausleit schean schtill uma'n Weihnåachtsbam sitzn,
an Glånz in de Auggn vor seliga Freid.
Von Kirchturm durchzittan de Gloggn de Weit
und möldn da draußn da eisign Pråcht:
"Heint feian de Menschn de heilige Nåcht."
(Franz Podesser)

Re: Heilige Nacht kärntnerisch

Weibi 25.12.2008
Wie schön, Koschutnig.
Da kommen nostalgische Gef√ľhle auf und l√§sst mich an die Zeit erinnern, als ich meine Oma oft zu Weihnachten in Friesach besuchte.
Es weckt auch den Wunsch in mir, Ausreiss zu nehmen und mich in einem (eingeschneiten) Drei-Seelen-Dorf hoch oben in den Bergen zu verkriechen. Nur ich und die Natur und das einzige Geräusch von einer schnurrenden Katze in meinem Schoss.

Hm, mutiere ich zur Geier-Walli?

lG, Weibi




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