UND DAS WORT STEHT SOGAR IM BUCH? [ von albertusmagnus am 2010-01-01 17:16:40 ]
Daß das
System den Eintrag erstellt hat, mag man ja noch hinnehmen, aber derjenige, der diesen ins "Buch"
gestellt hat, hat sich wohl einen Scherz erlaubt...
"Kuschen" ist ein auch in Deutschland verbreiteter Terminus, wie 20.500 Einträge bei google.de + Einschränk-
ung auf "Einträge aus Deutschland" ergeben. Daher gibt es auch den Imperativ
"kusch" in Deutschland. In
Österreich wird der Imperativ mit prononciertem "k" nur als Hundekommando – in der Beutung “Platz!“ - ver-
wendet.
Beim Eintrag ins Buch ist der Lord Buchbewahrer wohl einer Verwechslung mit dem tatsächlich österreichischen
"Gusch!" (hoit die Goschn) aufgesessen. Dieser Ausdruck ist wohl gleichfalls der Imperativ von "kuschen", durch
die Unfähigkeit der Wiener, ein
"k" als solches auszusprechen, mutiert dieses zum
"g". Selbst der Wiener Volks-
liebling
Heinz C[k]onrads wurde als
Gonrad(s) ausgesprochen. Daß dabei oftmals das Endungs-
"s" unterschlagen
wird, bedarf wohl einer eigenen Erörterung wie auch das unmotivierte
"n", das einem anderen Volksliebling genau
so oft zuteil wird:
Paul Hörbinger!
Conclusio: Mit
“K“ Gesamtdeutsch, mit
“G“ Österreichisch!