Österreichisch - Deutsch : anfäulen - nerven, anwidern

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Österreichisch - Deutsch : anfäulen - nerven, anwidern


Österreichisch :

anfäulen

Aussprache :

anfäulen, aufäun

Deutsch :

nerven, anwidern

 
Eingereicht von :Russi ( Region : Scheibbs)
Eingereicht am :2006-02-27 01:01:08
Verwendung :abwertend
 
Kategorien : noch keine Kategorie





Kommentare
Beurteilungen
2006-07-07 15:43:17(Graz-Umgebung): Qualität=0: Bekanntheit=80%
   
2006-07-19 20:14:36(Wien 19.,Döbling): Qualität=0: Bekanntheit=0%
   aufäun, anstenkern
2006-08-23 20:25:42(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2006-09-16 12:49:46(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-05-15 09:17:55(Rohrbach): Qualität=0: Bekanntheit=20%
   
2007-06-27 23:48:06(Wien 15.,Rudolfsheim-Fünfhaus): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   Ist auch eine von vielen Bedeutungen. Allerdings ist mir die Bedeutung >verbal attackieren, anpflaumen< die geläufigere.
2007-06-28 07:48:22(Wien 3.,Landstraße): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2007-08-25 10:58:27(Güssing): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2007-08-25 12:27:03(Wolfsberg): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2007-08-25 14:26:07(): Qualität=0: Bekanntheit=80%
   
2007-08-27 18:11:37(Graz(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   Das Wort ist für mich, Grazer, typisch wienerisch!
2007-11-03 19:59:46(Urfahr-Umgebung): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2007-11-11 17:19:17(Wien 12.,Meidling): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-01-09 16:18:56(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-09 18:47:13(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-10 16:32:00(): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2008-03-30 20:00:56(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-04-02 19:47:30(Tulln): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-04-28 16:34:59(Kirchdorf an der Krems): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-05-22 07:18:40(Salzburg(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-05-22 11:11:03(Linz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-05-22 23:32:04(Wien 20.,Brigittenau): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-07-22 07:19:54(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-07-22 09:08:06(Wien 10.,Favoriten): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2008-07-23 09:35:18(Wien 18.,Währing): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2008-10-02 14:38:28(Grieskirchen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-10-15 10:58:42(Wien 5.,Margareten): Qualität=0: Bekanntheit=80%
   
2008-12-14 19:00:37(Freistadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-12-15 08:20:28(Wien 1.,Innere Stadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-02-12 09:05:35(): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2009-02-12 09:54:48(Mödling): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2009-08-15 20:44:27(Bruck an der Leitha): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-11-15 09:04:04(Wolfsberg): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2009-11-15 09:19:51(): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   die richtige Schreibweise ist "anfeun". Anfeulen ist eine Mischen aus Dialekt und Hochsprache, die eigentlich nicht so verwendet wird, zumindest nicht von echt dialekt sprechenden Österreichern.
2009-11-15 15:53:02(Sankt Pölten(Land)): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   auch "massregeln"
2010-01-10 18:32:28(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-01-11 12:52:21(Tulln): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   Ich finde die Schreibweise nicht richtig (faulen)
2010-01-13 12:31:01(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2011-05-01 22:49:36(): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2011-05-19 12:01:29(Wien 22.,Donaustadt): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   richtig: anfäu'n
2011-05-19 18:53:39(Krems an der Donau): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   besser: anfäuln bzw. anfäun - anfäulen sagt keiner!
2011-07-11 07:15:51(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   Nur im Osten Österreichs, insbesondere in Wien.
2011-09-02 23:52:31(Krems(Land)): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2011-09-03 10:13:15(): Qualität=0: Bekanntheit=0%
   
2011-09-04 07:55:05(Linz-Land): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-10-20 11:41:26(Mistelbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-10-26 12:02:16(Wien 5.,Margareten): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2012-02-10 08:01:07(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=0: Bekanntheit=0%
   
2012-02-10 09:44:40(Radkersburg): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   das ist wohl wienerisch
2012-02-11 20:11:49(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-04-03 17:56:58(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2012-04-04 11:53:33(Sankt Veit an der Glan): Qualität=0: Bekanntheit=80%
   Dieses Wort mit dem oben besagten Sinn ist in Wien sehr gebräuchlich; was die Schreibung anbelangt, bin ich mir jedoch nicht sicher: anfäulen oder anfeilen??
2012-05-26 21:08:56(Leoben): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   Kenn ich aus NÖ, ausgesprochen: au(n)faaün
2012-09-10 04:25:58(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2012-09-10 21:09:24(Wien 14.,Penzing): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2012-09-10 21:59:35(Graz(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2012-09-16 13:06:30(Wien 17.,Hernals): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-12-26 19:31:50(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-01-02 09:21:52(Baden): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-01-14 17:32:30(Graz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-02-21 19:01:57(Lilienfeld): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-06-10 13:36:17(Hermagor): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2013-06-10 13:38:06(Perg): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   ich verwende das Wort allerdings ganz selten und zwar dann, wenn der mich nervende Zustand länger anhält.
2013-11-19 11:31:49(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-12-18 07:45:42(Innsbruck-Land): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2014-02-12 11:35:04(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
anfäulen

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.