Wörterbuch Deutsch-Österreichisch

Dein Dialekt - Dein Wörterbuch

Der österreichische Kinofilm "Der Blunzenkönig" hat den Romy Filmpreis 2016 für „Bester Produzent Kinofilm“ erhalten!

In Kürze starten wir mit dem Autor des Blunzenkönigs, Christoph Frühwirth, ein tolles Projekt rund um Ernährung auf KingKorn.BiO.

Gleich vorbeischauen - wird spannend!

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.




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Österreichisch Quiz

Beweise Dich beim Quiz!
Besucher9/10 richtigPunkte: 55
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Besucher8/10 richtigPunkte: 57

Meta (mochn)

von JoDo 09:52

Ähnlich:
Mach*Meter

Jö!

von JoDo 09:46

Vielen Dank für die Zustimmung. Vielmehr freue ich mich aber über das übereinstimmende Sprachempfinden.

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 08:09

Für meine Auslegung spricht auch, dass zahlreiche Redensarten mit "Zaum" entstanden:

ZITAT
[a] etwas, jemanden im Zaum(e) halten; sich im Zaum(e) halten: etwas, jemanden beherrschen, zügeln; sich zurückhalten
[b] die Zunge im Zaum halten oder umgangssprachlich das Mundwerk im Zaum halten: nur das sagen, was angebracht ist; sehr überlegt reden
[c] einer Sache Zaum und Zügel anlegen: etwas zügeln
ZITAT ENDE

(Wiktionary)

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 07:51

Von der sprachlichen Herkunft her lautet diese ugs. Redensart fü einen überdeutlichen Hinweis, bei dem eine Drohung nicht übersehen werden kann, richtig "mit dem Zaumpfahl winken". Weshalb? Weil offenbar nur ein Pfahl vorhanden ist, nämlich der Zaumpfahl für das Anbinden des Pferdes vor einem Gasthaus, sonst müsste die überlieferte Redensart lauten "mit einem Zaunpfahl winken", also mit irgendeinem Exemplar von zahlreich vorhandenen…

Schutzhaus

von Standard 07:21

Das Nomen "Schutzhaus" (n) für einen Unterstand (gmd.) oder eine Hütte (gmd.), wohin man sich bei einem Wettereinbruch flüchten kann, ist österreichisches Standarddeutsch.

Gemeindeutsch: die Schutzhütte (offen oder geschlossen)

Das geht auf keine Kuhaut.

von Standard 06:59

"Das geht auf keine Kuhaut."

Diese Redensart ist umgangssprachlich im ganzen deutschsprachigen Raum.

Aus Kuhaut wurde im Mittelalter kostbares Schreibpergament hergetellt, mit dem man sehr sparsam umgehen musste. Ein Textumfang musste im Voraus so gewählt werden, dass, dass er auf das vorhandene Stück Kuhaut passte. Man stellte sich auch vor, dass das Sündenregister auf ein solches Stück Kuhhaut geschrieben werde und dass bei bestimmten…

Kies

von Standard 23.May.

Standard in at und de: der Kies
Standard in at und ch: das Kies

Zahlreiche Beispiele für "das Kies" im "Lehrbuch der Chemie von D. Benjamin Scholz", Wien 1829.

Berndeutsche Mundart (ch): das Grien

Schundheft

von Standard 23.May.

Das Nomen "Schundheft" (n) für einen Trivialromen in Heftform ist gmd. (Duden)
Also hier löschen.

Gemeindeutsch: der Groschenroman
Standard in at und de: das Groschenheft

(VWB)

Rewaunsch

von Standard 23.May.

Das Nomen "Revanche" (f) für gmd. Vergeltung, Rückspiel ist gemeindeutsch. (Duden)

absaufen

von Standard 23.May.

Das Verb "absaufen" ist ugs. in at, ch und de. Also hier löschen.

Gemeindeutsch: untergehen, ertrinken, den Vergaser mit Benzin überschwemmen

Polier

von Standard 23.May.

Das Nomen "Polier" für gmd. "Vorarbeiter" ist gmd. (Duden)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

Ogrosl

von Koschutnig 23.May.

Eigenartig: Einerseits wird die mundartliche Bezeichnung der Stachelbeere mit A- geschrieben - "Agrasel" -, da sie doch auf ein mittelhochdeutsches Wort 'agras' zurückgeht (eine Form, die wieder auf Romanischem beruht, s. Kommentar zu Agrasel ) andererseits findet man den hässlichen (Stachelbeer?- ) Menschen gleich 2x mit O- eingetragen. Oh, oh.

verabsentieren, sich

von Standard 23.May.

Das reflexive Verb "sich verabsentieren" ist umgangssprachlich in at, ch und de. Man müsste es hier löschen.

Absenz

von Standard 23.May.

"Absenz" ist Standard in at und ch, also keine Austriazismus. Eher löschen.

Höflicher Hinweis:

von Koschutnig 23.May.

Nun, der alte Schiller, ja, der, du weißt schon, der mit dem "Wilhelm Tell", dichtete frech:
Drei Worte nenn ich euch, inhaltsschwer …
Und wenn der Mann die drei „Worte“ auch nicht aufzählt, sondern in seine Verse verpackt, so ist doch deutlich, welche „Wörter“ er meint: Freiheit, Tugend, Gott.

Als sich die älteren Formen durch die banalen Neubildungen nicht gänzlich ins Out jagen ließen, hat wie bei sandte, gesandt vs. sendete,…

aupumpan

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
anpumpern

Panadlsuppn

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
Panadelsuppe

obeißn

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
abbeiszen

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Abgrenzung des österreichischen Standarddeutsch

von Standard 23.May.

Das österreichische Standarddeutsch unterscheidet sich von österreichischen Umgangssprachen und Mundarten vor allem durch die schriftliche Verwendung: Die Begriffe werden landesweit gedruckt. Das Variantenwörterbuch stellt fest, ob ein Begriff bundesweit Standard ist, indem es u. a. österreichische Gesetze, landesweit verbreitete Zeitungen oder Bezeichnungen der bundesweiten Grossverteiler durchforstet. Diese Standardisierung darf nicht…

Speisenkarte

von Standard 23.May.

"Speisenkarte" ist Standard in at und de, also kein Austriazismus. Dieser Begriff kann hier also gelöscht werden.

"Speisekarte" ist gemeindeutsc.h (at, ch, de).
Standard in ch: die Menukarte

Speisenkarte

von Standard 23.May.

"Speisenkarte" ist Standard in at und de, also kein Austriazismus. Dieser Begriff kann hier also gelöscht werden.

"Speisekarte" ist gemeindeutsc.h (at, ch, de).
Standard in ch: die Menukarte

Au / Aue

von Standard 22.May.

Das Nomen "Au" (f) für eine feuchte Naturwiese an einem Gewässer ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Aue (In Flurnamen "Au")

(Variantenwörterbuch)

abkömmlich

von Standard 22.May.

dem Reinheitsgrad abkömmlich sein (ev. ugs. in at) = gmd. dem Reinheitsgrad nicht bekömmlich sein

Verwenden meiner Beiträge, Wörter, Bewertungen usf.

von Meli 22.May.

--
Vermehrt wird ohne meine Zustimmung meine Meinung, Kommentare oder Bewertungen bei anderen Wörtern verwendet. Oft erscheint dadurch manches
in einem Licht wie ich es keinesfalls sehe oder auch denke.
Daher werde ich künftig alles mit © versehen und bei Zuwiderhandlung jene Wortspenden
kommentarlos löschen.
Ferner bitte ich darum, bisher gesetzte Kommentare und Meinungen nicht
mehr zu verwenden, da auch dies den gleichen Effekt erfahren…

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Leisita 22.May.

Die +5 Wertungen enstanden durch die Umstellung auf das neue System
bei dem alte „Daumenvergaben“ die den Erhalt des Wortes wünschten
und keine Wertung waren. Diese wurden vom Admin in +5 Wertungen
umgeändert und der Admin schrieb davon im Forum selbst. Diese
so entstanden „Wertungen“ werden als scheinbar negativ hingestellt in
dem sie mit den Doppelwertungen in eine Reihe gestellt werden.

Daher eine kleine Anfrage an Koschutnig: Sollten…

Zwei Nachschlagewerke für das österreichische Standarddeutsch

von Standard 22.May.

Ob ein Begriff österreichisches Standarddeutsch ist, kann man im "Österreichischen Wörterbuch" online nachsehen:

www.oesterreichisch.net/woerterbuch-A-oesterreichisch.html

Ein Vergleich mit den Angaben im "Variantenwörterbuch der deutschen Sprache" ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert:

books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=grüezi&f=false

Auseinander schreiben,

von JoDo 22.May.

so wie "Guten Tag"
auch "Grüß Gott"

Grüssgott!

von Standard 22.May.

Der Willkommensgruss "Grüssgott!" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in de: Guten Tag!
Standard in ch: Grüezi!*

*"Grüezi" ist eine einhetliche Abkürzung für "ich grüsse dich" und "für ich grüsse Sie".

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern

von Standard 21.May.

Hier ist eine Liste der Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern. Noch nicht alle enthalten leider Angaben zu den lokalen Mudarten im Bundesland.

Burgenland http://www.mundart-burgenland.at/woerterbuch.php?lang=hianzisch&char=U

Kärnten http://www.stelzel.at/kaernten-woerterbuach/buach

Niederösterreich http://www.erich-walter.info/dialekt-wien-niederoesterreich/index.html

Oberösterreich http://www.dwds.de/?qu=oberösterreichisch

Salzburg

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

Anrainer

von Standard 20.May.

Das Nomen "Anrainer" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: der Anwohner
Standard in de: der Anlieger
Standard in ch: der Anstösser

(Variantenwörterbuch)



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Meta (mochn)

von JoDo 09:52

Ähnlich:
Mach*Meter

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 07:51

Von der sprachlichen Herkunft her lautet diese ugs. Redensart fü einen überdeutlichen Hinweis, bei dem eine Drohung nicht übersehen werden kann, richtig "mit dem Zaumpfahl winken". Weshalb? Weil offenbar nur ein Pfahl vorhanden ist, nämlich der Zaumpfahl für das Anbinden des Pferdes vor einem Gasthaus, sonst müsste die überlieferte Redensart lauten "mit einem Zaunpfahl winken", also mit irgendeinem Exemplar von zahlreich vorhandenen…

Kies

von Standard 23.May.

Standard in at und de: der Kies
Standard in at und ch: das Kies

Zahlreiche Beispiele für "das Kies" im "Lehrbuch der Chemie von D. Benjamin Scholz", Wien 1829.

Berndeutsche Mundart (ch): das Grien

absaufen

von Standard 23.May.

Das Verb "absaufen" ist ugs. in at, ch und de. Also hier löschen.

Gemeindeutsch: untergehen, ertrinken, den Vergaser mit Benzin überschwemmen

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

Absenz

von Standard 23.May.

"Absenz" ist Standard in at und ch, also keine Austriazismus. Eher löschen.

Panadlsuppn

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
Panadelsuppe

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Speisenkarte

von Standard 23.May.

"Speisenkarte" ist Standard in at und de, also kein Austriazismus. Dieser Begriff kann hier also gelöscht werden.

"Speisekarte" ist gemeindeutsc.h (at, ch, de).
Standard in ch: die Menukarte

Verwenden meiner Beiträge, Wörter, Bewertungen usf.

von Meli 22.May.

--
Vermehrt wird ohne meine Zustimmung meine Meinung, Kommentare oder Bewertungen bei anderen Wörtern verwendet. Oft erscheint dadurch manches
in einem Licht wie ich es keinesfalls sehe oder auch denke.
Daher werde ich künftig alles mit © versehen und bei Zuwiderhandlung jene Wortspenden
kommentarlos löschen.
Ferner bitte ich darum, bisher gesetzte Kommentare und Meinungen nicht
mehr zu verwenden, da auch dies den gleichen Effekt erfahren…

Auseinander schreiben,

von JoDo 22.May.

so wie "Guten Tag"
auch "Grüß Gott"

Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern

von Standard 21.May.

Hier ist eine Liste der Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern. Noch nicht alle enthalten leider Angaben zu den lokalen Mudarten im Bundesland.

Burgenland http://www.mundart-burgenland.at/woerterbuch.php?lang=hianzisch&char=U

Kärnten http://www.stelzel.at/kaernten-woerterbuach/buach

Niederösterreich http://www.erich-walter.info/dialekt-wien-niederoesterreich/index.html

Oberösterreich http://www.dwds.de/?qu=oberösterreichisch

Salzburg

Jö!

von JoDo 09:46

Vielen Dank für die Zustimmung. Vielmehr freue ich mich aber über das übereinstimmende Sprachempfinden.

Schutzhaus

von Standard 07:21

Das Nomen "Schutzhaus" (n) für einen Unterstand (gmd.) oder eine Hütte (gmd.), wohin man sich bei einem Wettereinbruch flüchten kann, ist österreichisches Standarddeutsch.

Gemeindeutsch: die Schutzhütte (offen oder geschlossen)

Schundheft

von Standard 23.May.

Das Nomen "Schundheft" (n) für einen Trivialromen in Heftform ist gmd. (Duden)
Also hier löschen.

Gemeindeutsch: der Groschenroman
Standard in at und de: das Groschenheft

(VWB)

Polier

von Standard 23.May.

Das Nomen "Polier" für gmd. "Vorarbeiter" ist gmd. (Duden)

Ogrosl

von Koschutnig 23.May.

Eigenartig: Einerseits wird die mundartliche Bezeichnung der Stachelbeere mit A- geschrieben - "Agrasel" -, da sie doch auf ein mittelhochdeutsches Wort 'agras' zurückgeht (eine Form, die wieder auf Romanischem beruht, s. Kommentar zu Agrasel ) andererseits findet man den hässlichen (Stachelbeer?- ) Menschen gleich 2x mit O- eingetragen. Oh, oh.

Höflicher Hinweis:

von Koschutnig 23.May.

Nun, der alte Schiller, ja, der, du weißt schon, der mit dem "Wilhelm Tell", dichtete frech:
Drei Worte nenn ich euch, inhaltsschwer …
Und wenn der Mann die drei „Worte“ auch nicht aufzählt, sondern in seine Verse verpackt, so ist doch deutlich, welche „Wörter“ er meint: Freiheit, Tugend, Gott.

Als sich die älteren Formen durch die banalen Neubildungen nicht gänzlich ins Out jagen ließen, hat wie bei sandte, gesandt vs. sendete,…

obeißn

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
abbeiszen

Abgrenzung des österreichischen Standarddeutsch

von Standard 23.May.

Das österreichische Standarddeutsch unterscheidet sich von österreichischen Umgangssprachen und Mundarten vor allem durch die schriftliche Verwendung: Die Begriffe werden landesweit gedruckt. Das Variantenwörterbuch stellt fest, ob ein Begriff bundesweit Standard ist, indem es u. a. österreichische Gesetze, landesweit verbreitete Zeitungen oder Bezeichnungen der bundesweiten Grossverteiler durchforstet. Diese Standardisierung darf nicht…

Au / Aue

von Standard 22.May.

Das Nomen "Au" (f) für eine feuchte Naturwiese an einem Gewässer ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Aue (In Flurnamen "Au")

(Variantenwörterbuch)

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Leisita 22.May.

Die +5 Wertungen enstanden durch die Umstellung auf das neue System
bei dem alte „Daumenvergaben“ die den Erhalt des Wortes wünschten
und keine Wertung waren. Diese wurden vom Admin in +5 Wertungen
umgeändert und der Admin schrieb davon im Forum selbst. Diese
so entstanden „Wertungen“ werden als scheinbar negativ hingestellt in
dem sie mit den Doppelwertungen in eine Reihe gestellt werden.

Daher eine kleine Anfrage an Koschutnig: Sollten…

Grüssgott!

von Standard 22.May.

Der Willkommensgruss "Grüssgott!" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in de: Guten Tag!
Standard in ch: Grüezi!*

*"Grüezi" ist eine einhetliche Abkürzung für "ich grüsse dich" und "für ich grüsse Sie".

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 08:09

Für meine Auslegung spricht auch, dass zahlreiche Redensarten mit "Zaum" entstanden:

ZITAT
[a] etwas, jemanden im Zaum(e) halten; sich im Zaum(e) halten: etwas, jemanden beherrschen, zügeln; sich zurückhalten
[b] die Zunge im Zaum halten oder umgangssprachlich das Mundwerk im Zaum halten: nur das sagen, was angebracht ist; sehr überlegt reden
[c] einer Sache Zaum und Zügel anlegen: etwas zügeln
ZITAT ENDE

(Wiktionary)

Das geht auf keine Kuhaut.

von Standard 06:59

"Das geht auf keine Kuhaut."

Diese Redensart ist umgangssprachlich im ganzen deutschsprachigen Raum.

Aus Kuhaut wurde im Mittelalter kostbares Schreibpergament hergetellt, mit dem man sehr sparsam umgehen musste. Ein Textumfang musste im Voraus so gewählt werden, dass, dass er auf das vorhandene Stück Kuhaut passte. Man stellte sich auch vor, dass das Sündenregister auf ein solches Stück Kuhhaut geschrieben werde und dass bei bestimmten…

Rewaunsch

von Standard 23.May.

Das Nomen "Revanche" (f) für gmd. Vergeltung, Rückspiel ist gemeindeutsch. (Duden)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

verabsentieren, sich

von Standard 23.May.

Das reflexive Verb "sich verabsentieren" ist umgangssprachlich in at, ch und de. Man müsste es hier löschen.

aupumpan

von JoDo 23.May.

Vergleiche:
anpumpern

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Speisenkarte

von Standard 23.May.

"Speisenkarte" ist Standard in at und de, also kein Austriazismus. Dieser Begriff kann hier also gelöscht werden.

"Speisekarte" ist gemeindeutsc.h (at, ch, de).
Standard in ch: die Menukarte

abkömmlich

von Standard 22.May.

dem Reinheitsgrad abkömmlich sein (ev. ugs. in at) = gmd. dem Reinheitsgrad nicht bekömmlich sein

Zwei Nachschlagewerke für das österreichische Standarddeutsch

von Standard 22.May.

Ob ein Begriff österreichisches Standarddeutsch ist, kann man im "Österreichischen Wörterbuch" online nachsehen:

www.oesterreichisch.net/woerterbuch-A-oesterreichisch.html

Ein Vergleich mit den Angaben im "Variantenwörterbuch der deutschen Sprache" ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert:

books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=grüezi&f=false

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

Anrainer

von Standard 20.May.

Das Nomen "Anrainer" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: der Anwohner
Standard in de: der Anlieger
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(Variantenwörterbuch)

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.