[ von Koschutnig am 2011-10-10 19:39:24 ]
»Im Steirischen hat sich ‚die Brentel’ zu einem allgem. Ausdruck der Milchwirtschaft entwickelt:
Brentelbube = „Senner“,
Brentelhaus =„Schwaigerhütte“;
brenteln: „das Vieh auf der Alpe warten“ «
Abgeleitet ist das Wort von einem romanischen ‘brenta’ = Fass.
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Größere Mengen Milch trägt man noch heute in gewissen Bündner und Tessiner Bergdörfern auf dem Rücken in Brentchen«
(Österr. ZS für Volkskunde, Band 75,
hg. Verein für Volkskunde in Wien, ÖBV Wien 1972, S.4)
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»Der Bauer schickte nun nach der Reihe zuerst die Felddirn, dann die Kuhdirn und nachher die Küchendirn zum Brenteln auf die Alm, aber es ging ihnen allen ebenso wie der ersten Schwaigerin, es litt sie nicht und das Vieh war wie verhext, verlief sich und war oft tagelang nicht zu finden.« (Viktor Ritter von Geramb: "Kinder- und Hausmärchen aus der Steiermark",Leykam, Graz
1946, S 206)
s.a. Einträge "prentln", "brenteln"