Deutsch - Österreichisch : horchen - losen

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Deutsch - Österreichisch : horchen - losen


Österreichisch :

losen

Aussprache :

liesnan (KT)

Deutsch :

horchen

 
Eingereicht von :Bilgelik570 ( Region : Hollabrunn)
Eingereicht am :2011-04-05 13:43:08
Verwendung :-
 
Kategorien : noch keine Kategorie



Kommentare
zu der Passage :[ von JoDo am 2011-05-25 21:05:59 ]
Außerdem hat hier niemand irgendein Recht auf eine gute Bewertung.
[ von Bilgelik570 am 2011-06-18 08:40:39 ]
Aber für einige sollte also das „Recht“ gelten, m a s s i v abbewertet zu werden und hinzunehmen ?
Und jeder sollte doch das Recht auf f a i r e Behandlung haben und eine Zusammenarbeit
sollte doch gute Ausarbeitung von Einträgen ergeben.
Bei diesem Eintrag hier Himbeerfraten kann man ersehen, was Zusammenarbeit bringt!
Koschutnig hat erkannt, Einträge vor Bewertung erstmal Vorschläge, Verbesserungen oder
Veränderungen vorzuschlagen. Varianten aufzuzeigen usf. Aufgrund dessen habe ich diesen
Eintrag weiter verfeinert und sichtbar verbessert!
Der „Thumbsdown“ wird belassen und so wird es Sturheit sicher nicht anders bei den anderen
Einträgen sein – davon gehe ich aus.
Oder war das etwa der „andere 18er“ wieder ? ?
Kann der auch „Thumbsdown“ vergeben ? Ich kann es leider nicht.
Wenn niemand das Recht auf eine gute Bewertung hat, dann könnte man ja alles abbewerten
und jeden – oder nicht ?

zu der Passage : [ von JoDo am 2011-05-17 06:27:13 ] Ja, ich habe mir mit steigendem Zorn erlaubt E I N I G E von ´Bilgelik570´s Einträgen wegen
massiver Mängel zu kennzeichnen, nehme das aber gerne bei entsprechender Anpassung wieder zurüc
[ von Bilgelik570 am 2011-06-18 08:40:54 ]
Part 8 „Begriffserklärung E I N I G E“ 71 bis 75
Wort-19391-at-schnottarn.html
Wort-19392-at-zacher+Fetzen.html
Wort-19393-at-Himbeerfraten.html
Wort-19395-at-Fezerei.html

Wort-19393-at-Himbeerfraten.html
WO BITTE bleibt in diesem Fall die versprochene Rücknahme der Abbewertung (Daumen) !
Oder was passt immer noch net bei diesem Eintrag ??????
Bilgelik570 [ von Koschutnig am 2011-11-29 15:54:29 ]
hat am 2011-06-18 08:40:39 geschrieben:
"Bei diesem Eintrag hier Himbeerfraten kann man ersehen, was Zusammenarbeit bringt!
Koschutnig hat erkannt, Einträge vor Bewertung erstmal Vorschläge, Verbesserungen oder Veränderungen vorzuschlagen. Varianten aufzuzeigen usf. Aufgrund dessen habe ich diesen Eintrag weiter verfeinert und sichtbar verbessert
".
Er hat aber trotz Verfeinerung und vermeintlicher Verbesserung nicht beachtet, dass "losen", "lousn" bereits mehrfach eingetragen ist:
* http://www.ostarrichi.org/wort-2151-reise-at-losen.html losen losn = zuhören (2005 von antonaustirol (Innsbruck-Stadt)
* http://www.ostarrichi.org/wort-3021-reise-at-losen.html losen= zuhören, horchen (2006 von tvinz (Graz(Stadt)
* http://www.ostarrichi.org/wort-1583-reise-at-lousn.html lousn= hören (2005 von System, Region ?)

Eine von jeder "offiziellen" Schriftform derart weit entfernte Ausspracheform "liesnan", wäre , falls sie überhaupt existierte, zwar mit "losen" und "lauschen" verwandt, sie könnte aber keine mögliche Aussprache von "losen" sein!
Sie würde jedoch selbstverständlich einen gesonderten Eintrag rechtfertigen.
Korrekt wäre jedoch ein Wort-Eintrag lisnen (Endung -en wie die übrigen Verba) mit Ausprache 'li:snan', denn -ie- ist als "Aussprache" ein Diphthong, und der kommt im Verb NICHT vor!

DAHER: Ändern des Eintrags auf "lisnen" und der Aussprache auf "lisnan"
"liesnan" ist nicht eine Aussprache von "losen" [ von Koschutnig am 2012-01-12 19:12:32 ]
Der Eintrag sollte aber "lisnan" lauten
"Es ist ein Unterschied zwischen 'losen ' und 'lisnan' " (Anton Überfelder, in ZS Carinthia I, Jg.51 [1861 !!], S. 136 -http://tinyurl.com/co95xn7

Die Schreibung "ie" in der Ausspracheangabe ist irreführend, da sie als irrige Rechtschreibgewohnheit ein langes ī, î oder [i:] meint, aber als "Aussprache" einen Diphthong darstellt.
Gerade im Bairisch-Österreichischen werden ja die mhd. Zwielaute -ie- und -uo- noch gesprochen.
Das Kärntner Wort wird jedoch [li:snan ] gesprochen und darf nicht mit -ie- geschrieben werden.(H-D. Pohl, Kl. Ktn. Wb, 2. Aufl. 2007, S. 139)
Auch in der Sprachinsel Zahre (ital.: Sauris) in Friaul in den Karnischen Alpen: „Tua lai gearn lîsnan!" ("Hör nur gut zu!" - Lia Miklau in Carinthia I, Jg. 152 [1962], S.361)
Und was ist mit "lisnen"? [ von Compy am 2012-01-12 22:48:09 ]
siehe: http://www.ostarrichi.org/wort-16836-reise-at-Radio+lisnen.html - Hier fehlt leider die Aussprache!
Mich interessiert, wo dieses Wort seinen Ursprung hat. Vielleicht weiß jemand etwas darüber!?
Hallo Compy, deine Frage zum Ursprung - vielleicht hilft Dir das ein wenig...
[ von Jo0o am 2012-01-13 10:49:56 ]
Wurzeln liegen soweit mir bekannt
Versuch zeitlich die Entwicklung zu zeigen -

in einem germanischem Feminium (weibliches Substantiv/Hauptwort)
Das Gehör - hlus-ti benannt, auch vorkommend im
Altnordischen das Ohr unter - hlust .
Althochdeutsch folgend h)losên
Mittelhochdeutsch übergehend losen *zuhören, horchen*.
Diese Verschiebung lange Zeit sehr weit im deutschen Sprachraum
in Nutzung und ab Ende 16. Jahrhundert nur noch in oberdeutschen
Dialekten erhalten geblieben und genutzt.
Viele Varianten wie lisnan eben, lisnen, losen, losn gibt es regional noch

Die Besiedelung Englands brachte eine Variante hervor, „listen“
unverkennbar die Verwandschaft zum „alten Kontinent“.

Hoffe, Compy es war kurzweilig zu lesen (auch für Andere versteht sich).

Anmerkung: Dies ist meine eigene Beschreibung und Deutung des Wortes
losen, es besteht kein Anspruch darauf, das Maß der Dinge zu sein.

Jo (0) o
Danke Jo0o! [ von Compy am 2012-01-13 23:29:17 ]
Deine Antwort erklärt mir einiges. Hatte ja vermutet, dass da ein englisches Wort ins Österreichische übernommen wurde - siehe http://www.ostarrichi.org/wort-16836-reise-at-Radio+lisnen.html. (Radio lisnen - listen to the radio). Aber an diesem Beispiel zeigt sich, welche verschlungenen Wege die europäischen Sprachen in ihrer Entstehung/Entwicklung gegangen sind und noch gehen.
"lisnan" ist kein 100% Synonym für "losen" [ von Koschutnig am 2012-01-14 13:10:36 ]
In Kärnten existieren beide Verba nebeneinander, wie schon 1861 beschrieben wurde.
Während "losen" - wie richtig im Eintrag - "horchen" bedeutet und für hochsprachl. "lauschen" steht,
bedeutet "lisnan" (oder "lisnen") mit dem Formativ (=Wortbildungselement) -n- "(zu)hören", wie im Eintrag "Radio lisnen" oder dem CD-Titel des Afritzer Quintetts "Zeit nehm´ - lisnan!" - Kat.Nr.: A8712M, http://tinyurl.com/6nvtpoq
Mitunter können sich die 2 wurzelverwandten Zeitwörter allerdings in Bedeutung und Verwendung überschneiden, wie ja auch für "zuhören" mundartlich "horchen" durchaus gebräuchlich ist: "Horch zua!"


Nu ei verbibbsch, Compy!

[ von Jo0o am 2012-01-14 13:20:54 ]

Altnordischen das Ohr ist "hlust" - später lust ist ja mit
deinem "Läffl" eher verwandt wie das Ohr :)

Spez. für Dich etwas kreeirt (Versuch) *g
Lustvoll loste liebessüchtiger langer Luhlahdsch,
Läffl´n lang leger, locker lauschend langem Lustfilmquadsch !

P.S.
Christian Steifen kam leider nicht an ...zu schwierig ....;-)
Vielleicht heißt der Luhlahdsch Christian ? LG Jo (0) o
Bilge, vielleicht hilft es K´s Vorschlag [ von Jo0o am 2012-01-14 13:32:12 ]
umsetzen und du die Aussprache in li:snan änderst ?
Änderung der Aussprache wäre erst der Anfang! [ von Koschutnig am 2012-01-14 13:55:50 ]
"lisnan" gibt es nur in der mundartlichen Form. Daher läuft ein mundartlicher Eintrag nicht die Gefahr, einen Abwärts-Daumen zu erhalten!
Aber das Verhältnis "losen - Aussprache: 'lisnan'" entspricht etwas dem herzigen "Wie bitte? - ausgesprochen: 'wås?' "
Was "immer noch net" bei diesem Eintrag "passt ??????" [ von Koschutnig am 2012-01-14 22:26:49 ]
Ist's nicht so, dass diese Frage schon längst beantwortet ist?
Beurteilungen
2012-01-13 10:50:33(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   Eine vieler richtiger Varianten
2012-01-14 08:01:49(Wien 18.,Währing): Qualität=-1: Bekanntheit=-20%
   liesnan is NICHT DASSELBE wie losen!
2012-01-14 20:55:30(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=-2: Bekanntheit=-100%
    Zeit war jetzt aber wirklich genug für eine Korrektur!
losen

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