Varianten: der/die [ von Koschutnig am 2011-03-03 12:46:59 ]
* der/die
*Trischpl:
http://www.ostarrichi.org/wort-18316-at-Trischpl.html
*Trischibl:
http://www.ostarrichi.org/wort-9671-at-Trischibl+.html
*Titrischpl (Tür-Trischpl):
http://www.ostarrichi.org/wort-18247-at-Titrischpl.html
* Drischeibel, Drischeiwl, Drischwel
*Oswin Moro:
"Volkskundliches aus dem Kärntner Nockgebiet" Klgft. 1952, S.20:
...vom Fensterstock und von dem „Drischpl" (Schwelle) der „Labmtür" (Haustür) und der Tür der Rauchstube ... *Gerhard Glawischnig:
"Siehgst de Gfrier einageahn, weiß und starr, weiß und starr -
Wann i nar schon übarn Drischpl war!"
ZS "Fidibus" Fidibus 33/34 (2005)
(hg. Kärntner Bildungswerk), S.
"
Es summen ihnen allen noch die Ohren..., da reißt einer wild die Tür auf und fällt über den Drischpel hin" ( Josef Friedrich Perkonig, Werke 3, 1965, S. 36)
*ZS "Carinthia" Jg. 50 (1860), S.167
(hg. Landesmuseum für Kärnten und Geschichtsverein für Kärnten):
"I bin über di Drischpl g'fålln". Norddeutsch: "Drüssel" "
östlich von Hamburg, wie überhaupt fast überall in Holstein ist "Drüssel" die Schwelle der großen Tür"(Johannes Sass:
"Die Sprache des niederdeutschen Zimmermanns" Hamburg, 1927)
"
Do keem en lütten Jung inne Stuv,...he stülter öwern Drüssel un harr sin Mütz oppe Hand. ... Man kann en Jahr to Hus sitten, so passeert nix: man geit man mal eben öwern Drüssel, so is't, as gung een ton Tort achtern ...
(Klaus Groth: Werke 3, 1893, S. 5 u. 183)
*
... in den gleichfalls durchlaufenden und ausgeschnittenen Schwellbalken („Drischpl") (= zweiter Balkenkranz des Wandgefüges) sind sie hingegen mit einem Zapfen eingelassen. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 80/81 (1977), S. 48