Wörterbuch Deutsch-Österreichisch

Dein Dialekt - Dein Wörterbuch

Der österreichische Kinofilm "Der Blunzenkönig" hat den Romy Filmpreis 2016 für „Bester Produzent Kinofilm“ erhalten!

In Kürze starten wir mit dem Autor des Blunzenkönigs, Christoph Frühwirth, ein tolles Projekt rund um Ernährung auf KingKorn.BiO.

Gleich vorbeischauen - wird spannend!

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.




📙

Österreichisch Quiz

Beweise Dich beim Quiz!
Besucher9/10 richtigPunkte: 59
Besucher9/10 richtigPunkte: 46
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Rein "technisch"

von JoDo 24.May.

stimmt hier was nicht im System.
Sogenannte Mehrfachbewertungen (absichtlich oder unabsichtlich) müssten doch auf rein skripttechnischer Grundlage zu verhindern sein. Ansonsten ist den Mutmaßungen Tür und Tor geöffnet.

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Meli 24.May.

Ja, von mir aus gern... LG Meli

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Sapperlot0107 24.May.

Danke für die Info Leisita über diese komischen Wertungen. Habe öfters gesehen bei wenigen Beiträgen eine +2 und eine +5 vom gleichen User. Das ist sehr ungerecht und sollte vom Admin durch Entfernung der +5 Wertung wieder auf den normalen Bewertungslevel gesetzt werden.

Was meinen die anderen User ?

beheben

von Standard 24.May.

Das Verb "(etwas) beheben" für gmd. Geld abheben oder etwas bei einem Büro abholen ist österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

Das Verb "(etwas) beheben" für "einen Schaden reparieren" ist gemeindeutsch. (Duden)

verunmöglichen

von Standard 24.May.

Das Verb "verunmöglichen" (mit den zwei hässlichen Vorsilben) für gmd. "unmöglich machen, verhindern" ist deutschschweizerisches Standarddeutsch (Duden). Es wurde also mit Recht nicht in dieses Wörterbuch aufgenommen.

Man kann zur groben Orientierung durch "Googeln" tatsächlich eine überwiegende Anzahl Nennungen dieses Verbs in der Schweiz feststellen. Dieses Resultat muss aber durch linguistische Methoden bestätigt werden. Der "Duden"…

verunmöglichen

von Standard 24.May.

Das Verb "verunmöglichen" (mit den zwei hässlichen Vorsilben) für gmd. "unmöglich machen, verhindern" ist deutschschweizerisches Standarddeutsch (Duden). Es wurde also mit Recht nicht in dieses Wörterbuch aufgenommen.

Man kann zur groben Orientierung durch "Googeln" tatsächlich eine überwiegende Anzahl Nennungen dieses Verbs in der Schweiz feststellen. Dieses Resultat muss aber durch linguistische Methoden bestätigt werden. Der "Duden"…

Tuscher

von Standard 24.May.

1. Die Nomen "Tuscher" (m) und "Tusch" (m) für gmd. "Knall" (m) oder "Schlag" (m) sind österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

2. Das Nomen "Tusch" (m) für gmd. "Tusche" (f) ist österreichisches Standaddeutsch. (Duden)

3. Das Nomen "Tusch" (m) für ein "Vivat" (n) mit Trompeten ist gemeindeutsch (Standard in at, ch und de). (Duden)

Tuscher

von Standard 24.May.

1. Die Nomen "Tuscher" (m) und "Tusch" (m) für gmd. "Knall" (m) oder "Schlag" (m) sind österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

2. Das Nomen "Tusch" (m) für gmd. "Tusche" (f) ist österreichisches Standaddeutsch. (Duden)

3. Das Nomen "Tusch" (m) für ein "Vivat" (n) mit Trompeten ist gemeindeutsch (Standard in at, ch und de). (Duden)

keifen

von Standard 24.May.

Das Verb "keifen" (Standard in ch und de) für "dauernd schrill herumschimpfen" lautet im österreichischen Standarddeutsch "keppeln". (Variantenwörterbuch)

Absenz

von JoDo 24.May.

Ein Wort ist nicht gemeindeutsch - gut, es ist aber kein Austriazismus, weil es auch inder Schweiz gebraucht wird ... Daher plädiere ich für die Schaffung eines neuen Begriffes für solche Wörter:
Alpinismus

Meta (mochn)

von JoDo 24.May.

Ähnlich:
Mach*Meter

Jö!

von JoDo 24.May.

Vielen Dank für die Zustimmung. Vielmehr freue ich mich aber über das übereinstimmende Sprachempfinden.

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 24.May.

Für meine Auslegung spricht auch, dass zahlreiche Redensarten mit "Zaum" entstanden:

ZITAT
[a] etwas, jemanden im Zaum(e) halten; sich im Zaum(e) halten: etwas, jemanden beherrschen, zügeln; sich zurückhalten
[b] die Zunge im Zaum halten oder umgangssprachlich das Mundwerk im Zaum halten: nur das sagen, was angebracht ist; sehr überlegt reden
[c] einer Sache Zaum und Zügel anlegen: etwas zügeln
ZITAT ENDE

(Wiktionary)

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 24.May.

Von der sprachlichen Herkunft her lautet diese ugs. Redensart fü einen überdeutlichen Hinweis, bei dem eine Drohung nicht übersehen werden kann, richtig "mit dem Zaumpfahl winken". Weshalb? Weil offenbar nur ein Pfahl vorhanden ist, nämlich der Zaumpfahl für das Anbinden des Pferdes vor einem Gasthaus, sonst müsste die überlieferte Redensart lauten "mit einem Zaunpfahl winken", also mit irgendeinem Exemplar von zahlreich vorhandenen…

Schutzhaus

von Standard 24.May.

Das Nomen "Schutzhaus" (n) für einen Unterstand (gmd.) oder eine Hütte (gmd.), wohin man sich bei einem Wettereinbruch flüchten kann, ist österreichisches Standarddeutsch.

Gemeindeutsch: die Schutzhütte (offen oder geschlossen)

Das geht auf keine Kuhaut.

von Standard 24.May.

"Das geht auf keine Kuhaut."

Diese Redensart ist umgangssprachlich im ganzen deutschsprachigen Raum.

Aus Kuhaut wurde im Mittelalter kostbares Schreibpergament hergetellt, mit dem man sehr sparsam umgehen musste. Ein Textumfang musste im Voraus so gewählt werden, dass, dass er auf das vorhandene Stück Kuhaut passte. Man stellte sich auch vor, dass das Sündenregister auf ein solches Stück Kuhhaut geschrieben werde und dass bei bestimmten…

Kies

von Standard 23.May.

Standard in at und de: der Kies
Standard in at und ch: das Kies

Zahlreiche Beispiele für "das Kies" im "Lehrbuch der Chemie von D. Benjamin Scholz", Wien 1829.

Berndeutsche Mundart (ch): das Grien

Schundheft

von Standard 23.May.

Das Nomen "Schundheft" (n) für einen Trivialromen in Heftform ist gmd. (Duden)
Also hier löschen.

Gemeindeutsch: der Groschenroman
Standard in at und de: das Groschenheft

(VWB)

Rewaunsch

von Standard 23.May.

Das Nomen "Revanche" (f) für gmd. Vergeltung, Rückspiel ist gemeindeutsch. (Duden)

absaufen

von Standard 23.May.

Das Verb "absaufen" ist ugs. in at, ch und de. Also hier löschen.

Gemeindeutsch: untergehen, ertrinken, den Vergaser mit Benzin überschwemmen

Polier

von Standard 23.May.

Das Nomen "Polier" für gmd. "Vorarbeiter" ist gmd. (Duden)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

Ogrosl

von Koschutnig 23.May.

Eigenartig: Einerseits wird die mundartliche Bezeichnung der Stachelbeere mit A- geschrieben - "Agrasel" -, da sie doch auf ein mittelhochdeutsches Wort 'agras' zurückgeht (eine Form, die wieder auf Romanischem beruht, s. Kommentar zu Agrasel ) andererseits findet man den hässlichen (Stachelbeer?- ) Menschen gleich 2x mit O- eingetragen. Oh, oh.

verabsentieren, sich

von Standard 23.May.

Das reflexive Verb "sich verabsentieren" ist umgangssprachlich in at, ch und de. Man müsste es hier löschen.

Höflicher Hinweis:

von Koschutnig 23.May.

Nun, der alte Schiller, ja, der, du weißt schon, der mit dem "Wilhelm Tell", dichtete frech:
Drei Worte nenn ich euch, inhaltsschwer …
Und wenn der Mann die drei „Worte“ auch nicht aufzählt, sondern in seine Verse verpackt, so ist doch deutlich, welche „Wörter“ er meint: Freiheit, Tugend, Gott.

Als sich die älteren Formen durch die banalen Neubildungen nicht gänzlich ins Out jagen ließen, hat wie bei sandte, gesandt vs. sendete,…

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Abgrenzung des österreichischen Standarddeutsch

von Standard 23.May.

Das österreichische Standarddeutsch unterscheidet sich von österreichischen Umgangssprachen und Mundarten vor allem durch die schriftliche Verwendung: Die Begriffe werden landesweit gedruckt. Das Variantenwörterbuch stellt fest, ob ein Begriff bundesweit Standard ist, indem es u. a. österreichische Gesetze, landesweit verbreitete Zeitungen oder Bezeichnungen der bundesweiten Grossverteiler durchforstet. Diese Standardisierung darf nicht…

Au / Aue

von Standard 22.May.

Das Nomen "Au" (f) für eine feuchte Naturwiese an einem Gewässer ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Aue (In Flurnamen "Au")

(Variantenwörterbuch)

Zwei Nachschlagewerke für das österreichische Standarddeutsch

von Standard 22.May.

Ob ein Begriff österreichisches Standarddeutsch ist, kann man im "Österreichischen Wörterbuch" online nachsehen:

www.oesterreichisch.net/woerterbuch-A-oesterreichisch.html

Ein Vergleich mit den Angaben im "Variantenwörterbuch der deutschen Sprache" ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert:

books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=grüezi&f=false

Grüssgott!

von Standard 22.May.

Der Willkommensgruss "Grüssgott!" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in de: Guten Tag!
Standard in ch: Grüezi!*

*"Grüezi" ist eine einhetliche Abkürzung für "ich grüsse dich" und "für ich grüsse Sie".

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern

von Standard 21.May.

Hier ist eine Liste der Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern. Noch nicht alle enthalten leider Angaben zu den lokalen Mudarten im Bundesland.

Burgenland http://www.mundart-burgenland.at/woerterbuch.php?lang=hianzisch&char=U

Kärnten http://www.stelzel.at/kaernten-woerterbuach/buach

Niederösterreich http://www.erich-walter.info/dialekt-wien-niederoesterreich/index.html

Oberösterreich http://www.dwds.de/?qu=oberösterreichisch

Salzburg

Anrainer

von Standard 20.May.

Das Nomen "Anrainer" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: der Anwohner
Standard in de: der Anlieger
Standard in ch: der Anstösser

(Variantenwörterbuch)



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Österreichisch Quiz

Beweise Dich beim Quiz!
Besucher9/10 richtigPunkte: 59
Besucher9/10 richtigPunkte: 46
Besucher5/10 richtigPunkte: 27
Besucher10/10 richtigPunkte: 60
Besucher9/10 richtigPunkte: 69

Rein "technisch"

von JoDo 24.May.

stimmt hier was nicht im System.
Sogenannte Mehrfachbewertungen (absichtlich oder unabsichtlich) müssten doch auf rein skripttechnischer Grundlage zu verhindern sein. Ansonsten ist den Mutmaßungen Tür und Tor geöffnet.

beheben

von Standard 24.May.

Das Verb "(etwas) beheben" für gmd. Geld abheben oder etwas bei einem Büro abholen ist österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

Das Verb "(etwas) beheben" für "einen Schaden reparieren" ist gemeindeutsch. (Duden)

Tuscher

von Standard 24.May.

1. Die Nomen "Tuscher" (m) und "Tusch" (m) für gmd. "Knall" (m) oder "Schlag" (m) sind österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

2. Das Nomen "Tusch" (m) für gmd. "Tusche" (f) ist österreichisches Standaddeutsch. (Duden)

3. Das Nomen "Tusch" (m) für ein "Vivat" (n) mit Trompeten ist gemeindeutsch (Standard in at, ch und de). (Duden)

Absenz

von JoDo 24.May.

Ein Wort ist nicht gemeindeutsch - gut, es ist aber kein Austriazismus, weil es auch inder Schweiz gebraucht wird ... Daher plädiere ich für die Schaffung eines neuen Begriffes für solche Wörter:
Alpinismus

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 24.May.

Für meine Auslegung spricht auch, dass zahlreiche Redensarten mit "Zaum" entstanden:

ZITAT
[a] etwas, jemanden im Zaum(e) halten; sich im Zaum(e) halten: etwas, jemanden beherrschen, zügeln; sich zurückhalten
[b] die Zunge im Zaum halten oder umgangssprachlich das Mundwerk im Zaum halten: nur das sagen, was angebracht ist; sehr überlegt reden
[c] einer Sache Zaum und Zügel anlegen: etwas zügeln
ZITAT ENDE

(Wiktionary)

Das geht auf keine Kuhaut.

von Standard 24.May.

"Das geht auf keine Kuhaut."

Diese Redensart ist umgangssprachlich im ganzen deutschsprachigen Raum.

Aus Kuhaut wurde im Mittelalter kostbares Schreibpergament hergetellt, mit dem man sehr sparsam umgehen musste. Ein Textumfang musste im Voraus so gewählt werden, dass, dass er auf das vorhandene Stück Kuhaut passte. Man stellte sich auch vor, dass das Sündenregister auf ein solches Stück Kuhhaut geschrieben werde und dass bei bestimmten…

Rewaunsch

von Standard 23.May.

Das Nomen "Revanche" (f) für gmd. Vergeltung, Rückspiel ist gemeindeutsch. (Duden)

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

verabsentieren, sich

von Standard 23.May.

Das reflexive Verb "sich verabsentieren" ist umgangssprachlich in at, ch und de. Man müsste es hier löschen.

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Zwei Nachschlagewerke für das österreichische Standarddeutsch

von Standard 22.May.

Ob ein Begriff österreichisches Standarddeutsch ist, kann man im "Österreichischen Wörterbuch" online nachsehen:

www.oesterreichisch.net/woerterbuch-A-oesterreichisch.html

Ein Vergleich mit den Angaben im "Variantenwörterbuch der deutschen Sprache" ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert:

books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=grüezi&f=false

Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern

von Standard 21.May.

Hier ist eine Liste der Online-Dialektwörterbücher nach Bundesländern. Noch nicht alle enthalten leider Angaben zu den lokalen Mudarten im Bundesland.

Burgenland http://www.mundart-burgenland.at/woerterbuch.php?lang=hianzisch&char=U

Kärnten http://www.stelzel.at/kaernten-woerterbuach/buach

Niederösterreich http://www.erich-walter.info/dialekt-wien-niederoesterreich/index.html

Oberösterreich http://www.dwds.de/?qu=oberösterreichisch

Salzburg

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Meli 24.May.

Ja, von mir aus gern... LG Meli

verunmöglichen

von Standard 24.May.

Das Verb "verunmöglichen" (mit den zwei hässlichen Vorsilben) für gmd. "unmöglich machen, verhindern" ist deutschschweizerisches Standarddeutsch (Duden). Es wurde also mit Recht nicht in dieses Wörterbuch aufgenommen.

Man kann zur groben Orientierung durch "Googeln" tatsächlich eine überwiegende Anzahl Nennungen dieses Verbs in der Schweiz feststellen. Dieses Resultat muss aber durch linguistische Methoden bestätigt werden. Der "Duden"…

Tuscher

von Standard 24.May.

1. Die Nomen "Tuscher" (m) und "Tusch" (m) für gmd. "Knall" (m) oder "Schlag" (m) sind österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

2. Das Nomen "Tusch" (m) für gmd. "Tusche" (f) ist österreichisches Standaddeutsch. (Duden)

3. Das Nomen "Tusch" (m) für ein "Vivat" (n) mit Trompeten ist gemeindeutsch (Standard in at, ch und de). (Duden)

Meta (mochn)

von JoDo 24.May.

Ähnlich:
Mach*Meter

mit dem Zaumpfahl winken

von Standard 24.May.

Von der sprachlichen Herkunft her lautet diese ugs. Redensart fü einen überdeutlichen Hinweis, bei dem eine Drohung nicht übersehen werden kann, richtig "mit dem Zaumpfahl winken". Weshalb? Weil offenbar nur ein Pfahl vorhanden ist, nämlich der Zaumpfahl für das Anbinden des Pferdes vor einem Gasthaus, sonst müsste die überlieferte Redensart lauten "mit einem Zaunpfahl winken", also mit irgendeinem Exemplar von zahlreich vorhandenen…

Kies

von Standard 23.May.

Standard in at und de: der Kies
Standard in at und ch: das Kies

Zahlreiche Beispiele für "das Kies" im "Lehrbuch der Chemie von D. Benjamin Scholz", Wien 1829.

Berndeutsche Mundart (ch): das Grien

absaufen

von Standard 23.May.

Das Verb "absaufen" ist ugs. in at, ch und de. Also hier löschen.

Gemeindeutsch: untergehen, ertrinken, den Vergaser mit Benzin überschwemmen

ausständig

von Standard 23.May.

Das Adjektiv "ausständig" für gmd. "fehlend, nicht erledigt" ist öaterreichisches Standarddeutsch. (Duden)

Standard in ch und de: ausstehend (VWB)

Höflicher Hinweis:

von Koschutnig 23.May.

Nun, der alte Schiller, ja, der, du weißt schon, der mit dem "Wilhelm Tell", dichtete frech:
Drei Worte nenn ich euch, inhaltsschwer …
Und wenn der Mann die drei „Worte“ auch nicht aufzählt, sondern in seine Verse verpackt, so ist doch deutlich, welche „Wörter“ er meint: Freiheit, Tugend, Gott.

Als sich die älteren Formen durch die banalen Neubildungen nicht gänzlich ins Out jagen ließen, hat wie bei sandte, gesandt vs. sendete,…

Abgrenzung des österreichischen Standarddeutsch

von Standard 23.May.

Das österreichische Standarddeutsch unterscheidet sich von österreichischen Umgangssprachen und Mundarten vor allem durch die schriftliche Verwendung: Die Begriffe werden landesweit gedruckt. Das Variantenwörterbuch stellt fest, ob ein Begriff bundesweit Standard ist, indem es u. a. österreichische Gesetze, landesweit verbreitete Zeitungen oder Bezeichnungen der bundesweiten Grossverteiler durchforstet. Diese Standardisierung darf nicht…

Grüssgott!

von Standard 22.May.

Der Willkommensgruss "Grüssgott!" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in de: Guten Tag!
Standard in ch: Grüezi!*

*"Grüezi" ist eine einhetliche Abkürzung für "ich grüsse dich" und "für ich grüsse Sie".

Anrainer

von Standard 20.May.

Das Nomen "Anrainer" ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: der Anwohner
Standard in de: der Anlieger
Standard in ch: der Anstösser

(Variantenwörterbuch)

Information für Neulinge Wertungen +5 vor 2014

von Sapperlot0107 24.May.

Danke für die Info Leisita über diese komischen Wertungen. Habe öfters gesehen bei wenigen Beiträgen eine +2 und eine +5 vom gleichen User. Das ist sehr ungerecht und sollte vom Admin durch Entfernung der +5 Wertung wieder auf den normalen Bewertungslevel gesetzt werden.

Was meinen die anderen User ?

beheben

von Standard 24.May.

Das Verb "(etwas) beheben" für gmd. Geld abheben oder etwas bei einem Büro abholen ist österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

Das Verb "(etwas) beheben" für "einen Schaden reparieren" ist gemeindeutsch. (Duden)

verunmöglichen

von Standard 24.May.

Das Verb "verunmöglichen" (mit den zwei hässlichen Vorsilben) für gmd. "unmöglich machen, verhindern" ist deutschschweizerisches Standarddeutsch (Duden). Es wurde also mit Recht nicht in dieses Wörterbuch aufgenommen.

Man kann zur groben Orientierung durch "Googeln" tatsächlich eine überwiegende Anzahl Nennungen dieses Verbs in der Schweiz feststellen. Dieses Resultat muss aber durch linguistische Methoden bestätigt werden. Der "Duden"…

keifen

von Standard 24.May.

Das Verb "keifen" (Standard in ch und de) für "dauernd schrill herumschimpfen" lautet im österreichischen Standarddeutsch "keppeln". (Variantenwörterbuch)

Jö!

von JoDo 24.May.

Vielen Dank für die Zustimmung. Vielmehr freue ich mich aber über das übereinstimmende Sprachempfinden.

Schutzhaus

von Standard 24.May.

Das Nomen "Schutzhaus" (n) für einen Unterstand (gmd.) oder eine Hütte (gmd.), wohin man sich bei einem Wettereinbruch flüchten kann, ist österreichisches Standarddeutsch.

Gemeindeutsch: die Schutzhütte (offen oder geschlossen)

Schundheft

von Standard 23.May.

Das Nomen "Schundheft" (n) für einen Trivialromen in Heftform ist gmd. (Duden)
Also hier löschen.

Gemeindeutsch: der Groschenroman
Standard in at und de: das Groschenheft

(VWB)

Polier

von Standard 23.May.

Das Nomen "Polier" für gmd. "Vorarbeiter" ist gmd. (Duden)

Ogrosl

von Koschutnig 23.May.

Eigenartig: Einerseits wird die mundartliche Bezeichnung der Stachelbeere mit A- geschrieben - "Agrasel" -, da sie doch auf ein mittelhochdeutsches Wort 'agras' zurückgeht (eine Form, die wieder auf Romanischem beruht, s. Kommentar zu Agrasel ) andererseits findet man den hässlichen (Stachelbeer?- ) Menschen gleich 2x mit O- eingetragen. Oh, oh.

Wörter

von Standard 23.May.

"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Au / Aue

von Standard 22.May.

Das Nomen "Au" (f) für eine feuchte Naturwiese an einem Gewässer ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Aue (In Flurnamen "Au")

(Variantenwörterbuch)

Die Mundart bitte einer Gemeinde zuordnen

von Standard 21.May.

Noch immer wird dieses Online-Wörterbuch mit Mundartbegriffen ohne Angabe der Ortes, wo sie gesprochen werden, überschwemmt. So nützt das Wörterbuch nichts. Offenbar ist man der irrigen Meinung, es gebe 1 österreichische Mundart bzw. 1 österreichischen Dialekt.

Ich schlage hier nochmals vor, die Begriffe einer Gemeinde (= Mundart) und einem Bundesland (= Dialekt) zuzuordnen. Die korrekten Angaben findet man meist in den…

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.